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24.10.2013

13:22 Uhr

Tourismus

Arbeitslosigkeit in Spanien sinkt dank Urlaubern

Gute Nachrichten für das krisengeplagte Spanien: Das zweite Quartal in Folge können mehr Menschen der Arbeitslosigkeit entfliehen. Auch die Wirtschaftsleistung wächst. Doch die Erholung könnte von kurzer Dauer sein.

Urlauber tummeln sich auf dem Levante Strand in Benidorm im Osten Spaniens: Der Tourismus boomt und sorgt für Arbeitsplätze. dpa

Urlauber tummeln sich auf dem Levante Strand in Benidorm im Osten Spaniens: Der Tourismus boomt und sorgt für Arbeitsplätze.

MadridDie Arbeitslosigkeit in Spanien ist dank einer geschäftigen Urlaubssaison im dritten Quartal gesunken. Die Quote sank zwischen Juli und September auf 26 Prozent, wie das Statistikamt am Donnerstag mitteilte. Damit weist Spanien allerdings immer noch die zweithöchste Rate in der Euro-Zone nach Griechenland auf.

Im Vorquartal hatte die Arbeitslosenquote noch 26,3 Prozent betragen. Im dritten Quartal war die Wirtschaftsleistung in Spanien mit 0,1 Prozent erstmals seit mehr als zwei Jahren wieder gewachsen. Dazu trug nach Informationen der Notenbank des Landes vor allem der boomende Tourismus und starke Exporte bei.

Zuletzt legte die Zahl der Menschen, die eine Beschäftigung vorweisen konnten, auf 16,8 Millionen zu. Dies war bereits das zweite Quartal in Folge, in dem es einen Zuwachs gab. Trotzdem ist der Mittelmeerstaat weiterhin weit von den 20,4 Millionen Spaniern entfernt, die vor dem Platzen der Immobilienblase 2008 in Anstellung waren. Seither stieg die Zahl der Erwerbslosen stetig an.

Spanische Reformbilanz in Zahlen.

Spanische Reformbilanz in Zahlen.

Nun profitierte die viertgrößte Volkswirtschaft der Euro-Zone von den politischen Unruhen im Nahen Osten und Nordafrika, die sonnenhungrige Urlauber verstärkt nach Andalusien, Mallorca oder die Kanarischen Inseln reisen ließen. Das Statistikamt geht allerdings davon aus, dass dieser positive Effekt im vierten Quartal wieder verpufft.

Ökonom Ruben Segura-Cayuela von der Bank of America sagte: „Das Wachstum kommt künftig von weniger arbeitsintensiven Bereichen als dem Bausektor und deswegen werden dadurch auch weniger Stellen geschaffen." Spaniens Regierung rechnet im kommenden Jahr mit einem BIP-Plus von 0,7 Prozent, nachdem die Wirtschaft in diesem Jahr noch mal um 1,3 Prozent schrumpfen soll.

Von

rtr

Kommentare (5)

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HofmannM

24.10.2013, 13:38 Uhr

Naja, wenn die deutsche Merkel-CDU-Politik weiter an der Energiewende und damit am Strompreistreiber EEG festhält, dann wird immer weniger für den deutschen Spanien-Urlauber in der Tasche übrig bleiben und somit wird es bald immer weniger deutsche Urlauber in Spanien und anderen europäischen Südländern (Griechenland/Protugal) geben!
Deutschland und Europa geht mit der Merkel-DDR-Politik (EEG/Energiewende/ESM) dem Untergang entgegen und das mit festen und zügigen Schritten.

Account gelöscht!

24.10.2013, 13:52 Uhr

EE u.ä. sind peanuts. Das Geld, welches bestimmte Unternehmer und viele Reiche in unserem Land zusammenraffen, das fehlt den Bürgern. Nicht die paar Euro EE.
Viele müssen nicht aufgrund der geringen Kosten der EE auf ihren Urlaub fahren, sondern wegen der Hungerlöhne zugunsten eine miesen Unternehmerpacks!
Und der größte Teil der EE-Abgabe ist Unternehmens sponsoring!

HofmannM

24.10.2013, 14:10 Uhr

@Fredi
Ich weis zwar nicht, in welcher Energietraumwelt du zuhause bist aber ich muss für diesen Erneuerbaren Energie Abzockerschrott zwangsweise über das Erneuerbare Energie Gesetzt 50% mehr an Stromkosten begleichen. Tendenz steigend.
Und mit dem politisch gewollten und erzwungen Steigen der Strom-Energiekosten wird das Leben in Deutschland immer mehr zum Luxus. Und wenn den Leuten das Geld durch diese gewollte Preissteigerung durch die Politik im Lande ausgeht, dann kann auch keiner mehr in den Urlaub fahren. Die Energiewende lässt die Menschen in Deutschland immer schneller verarmen. Diese ökosozialistische DDR-Politik einer Merkel-CDU zwängt dem Bürger immer mehr Kosten auf (Steuern, Energieeinsparverordnung, EEG-Abgaben, CO2-Abgaben usw.usw.)

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