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07.01.2011

14:55 Uhr

Trotz Aufschwung

Zahlen vom US-Arbeitsmarkt enttäuschen die Erwartungen

Der US-Arbeitsmarkt beruhigt sich weiter, allerdings nicht so stark wie von Analysten erwartet. Diese hatten mit 175 000 neuen Jobs gerechnet. Tatsächlich stieg die Zahl der Beschäftigten im Dezember nur um gut 100 000, wie das Arbeitsministerium in Washington mitteilte.

HB WASHINGTON. Der Aufschwung am amerikanischen Arbeitsmarkt hat sich im Dezember fortgesetzt. Das Tempo ist aber geringer als erwartet. Die Zahl der Beschäftigten stieg um 103 000, wie das Arbeitsministerium am Freitag in Washington mitteilte. Die Arbeitslosenquote sank zugleich aber deutlich auf 9,4 Prozent.

Experten waren vorab zuversichtlicher: Von Reuters befragte Analysten gingen davon aus, dass 175 000 neue Jobs außerhalb der Landwirtschaft geschaffen wurden – das wäre der größte Anstieg seit Mai gewesen, als eine Volkszählung die Zahl der neuen Stellen in die Höhe getrieben hatte. Die Zahlen gehören zu den weltweit am stärksten beachteten Konjunkturdaten. Der Konsum macht mehr als zwei Drittel der Leistung der größten Volkswirtschaft aus.

Mit dem Stellenzuwachs steigen die Chancen, dass sich die weltgrößte Volkswirtschaft weiter von der schwersten Rezession seit den 30er Jahren erholt. Die Wirtschaftskrise hat mehr als acht Millionen Amerikanern den Job gekostet. Das hat den privaten Konsum gedrückt, der rund 70 Prozent der gesamten Wirtschaftsleistung ausmacht.

Die US-Börsen sind nach gemischten US-Arbeitsmarktdaten wenig verändert in den Handel gestartet. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte bewegte sich zu Handelsbeginn kaum und lag mit 11 699 Punkten auf Höhe des Vortagesschlusses. Der breiter gefasste S&P-500 gewann 0,1 Prozent auf 1274 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq stieg ebenfalls 0,1 Prozent auf 2 711 Punkte. Der Dax in Frankfurt lag im Plus.

Kommentare (2)

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Olaf Börger

07.01.2011, 15:59 Uhr

100.000 Weihnachtsmänner - welch ein Aufschwung.

aruba

07.01.2011, 16:18 Uhr

Guten Tag,.... Mir flattern eben die Zahlen vom immobilienmarkt ( Jobs ) herein,.... Einerseits 100.000 mehr aber andererseits 60.000 weniger im bau. Nur eines ist sicher..... Alles, aber auch alles, was uns erzaehlt wird ist gefaelscht; ob in Amerika oder anderswo. besten Dankt

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