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24.06.2015

10:34 Uhr

Ukraine-Konflikt

Deutsche Exporte nach Russland brechen ein

Im Ukraine-Konflikt hatte der Westen Sanktionen gegen Russland verhängt, die Exporte gingen daraufhin bereits im vergangenen Jahr zurück. Auch in diesem Jahr kostet die Krise die deutschen Exporteure Milliarden.

Bereits im vergangenen Jahr waren die Ausfuhren nach Russland zurückgegangen. dpa

Ein Containerschiff im Hamburger Hafen

Bereits im vergangenen Jahr waren die Ausfuhren nach Russland zurückgegangen.

BerlinDie Wirtschaftskrise in Russland und die westlichen Sanktionen haben die deutschen Exporteure in diesem Jahr weitere Milliarden gekostet. Die Ausfuhren in das lange Zeit boomende osteuropäische Land brachen von Januar bis April um ein Drittel auf 6,8 Milliarden Euro ein. Das geht aus Daten des Statistischen Bundesamtes hervor, die der Nachrichtenagentur Reuters am Mittwoch vorlagen.

Bereits 2014 waren die deutschen Ausfuhren nach Russland um rund 18 Prozent zurückgegangen. Wegen des russischen Vorgehens im Ukraine-Konflikt hatte der Westen Sanktionen verhängt und erst Anfang dieser Woche verlängert. Russland steckt zudem in einer Rezession.

Von

rtr

Kommentare (5)

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Herr Alex Lehmann

24.06.2015, 11:44 Uhr

Bleibt wirklich nur zu hoffen, dass unser Mittelstand endlich mal auf die Barrikaden geht. Einerseits nimmt man dem Mittelstand das sehr positive Ostgeschäft, und von der anderen Seite versucht die Regierung mittels TTIP den Mittelstand zu zerstören.
In meinen Augen ist das ein direkter Angriff auf die gesellschaftlichen Strukturen.
Des Weiteren plündern Investoren bei Übernahmen auch noch die Pensionsrückstellungen und legen diese dann wahrscheinlich noch in Griechenland und USA Anleihen, also Pleitebonds, an. Danke!
Insgesamt glaube ich jeder Europäer könnte einen Tag weniger arbeiten, wenn wir die USA mit Sanktionen belegen. Die Finanzabflüsse, ohne Leistung,sind wahrscheinlich höher als der Export in die USA. Die kaufen also mit unserem verdientem Geld unsere Produkte, super System.

Herr Vitto Queri

24.06.2015, 11:54 Uhr

>> Deutsche Exporte nach Russland brechen ein >>

Das ist nur der Anfang. Man sollte davon ausgehen, dass die Sanktionen auf eine längere , unbestimmte Zeit verhängt werden, zumal die Begründung für die Sanktionen seitens der EU sehr abenteuerlich ist.

Der Gründe für die Sanktionen sind :

- Rückzug der Russen aus der Krim. Wird NIEMALS mehr passieren, nur durch einen verlorenen Krieg können sich die Russen zurückziehen.

- Kostenerstattung für den Abschuß der MH 17. Die Russen und die Aufständischen KONNTEN es aber nicht gewesen sein, zumal die Boeing durch eine Luft-Luft-Rakete abgeschossen worden ist. Das beweisen mittlerweile gefundene Splitter in den Leichen ( der Experte mit dem Nachweis musste jetzt
seinen Stuhl räumen ).

- Rückzug der Russischen Armee aus dem Donbass. Um sich zurückzuziehen, müssten die Russen vorerst aber einmarschieren.

- Einhaltung der Russen der Minsker Abkommen. Russen sind aber keine Konfliktpartei laut Minsker Abkommen, sondern neben D, Fr, Ukr, nur eine garantierende Partei. Die Russen haben NICHTS einzuhalten.

Alles in allem erfindet man dubiöse Begründungen, um Dank der Sanktionen weitere Arbeitsplätze aufs Spiel zu setzen und den Russischen Markt zu verlieren !

Avanti Dilettanti !

Frau Margrit Steer

24.06.2015, 12:02 Uhr

Aber die Exporte der USA nach Russland funktionieren doch hervorragend.
Aber Europa ist so blöde, allen voran Deutschland, dass sie nicht merken, dass die USA Europa zerstören wollen

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