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08.04.2014

08:50 Uhr

Umfrage

„Made in Germany“ ist wichtiges Kaufargument

Produkte mit der Herkunftsbezeichnung „Made in Germany“ sind gut gefragt und nach einer Umfrage ein wichtiges Kaufargument für deutsche Verbraucher. Doch das könnte der geplanten EU-Verordnung zu einem Nachteil werden.

„Made in Germany“ ist ein entscheidendes Kaufargument für deutsche Verbraucher. dpa

„Made in Germany“ ist ein entscheidendes Kaufargument für deutsche Verbraucher.

Frankfurt/MainDie Herkunftsbezeichnung „Made in Germany“ ist nach einer Umfrage ein entscheidendes Kaufargument für deutsche Verbraucher. Vielen Konsumenten sei die Herkunftsbezeichnung sogar wichtiger als Hersteller oder Marke eines Produkts, teilte die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC am Dienstag in Frankfurt mit. Nach der Befragung unter 1000 Verbrauchern ist „Made in Germany“ für gut neun von zehn Kunden ein Kaufargument.

„Das Label "Made in Germany" ist wahrscheinlich die wertvollste Marke, die unsere Wirtschaft hat“, betonte Peter Bartels, PwC-Vorstand und Leiter des Bereichs Familienunternehmen und Mittelstand bei der Beratungsgesellschaft. Deshalb dürfe die geplante EU-Verordnung zu Herkunftsbezeichnungen, über die das Europaparlament am 15. April abstimmen will, Verbraucher verunsichern.

Größte Volkswirtschaften 2013 - 2028

Rang 10

2013
Kanada
1,8 Billionen Dollar
2028
Kanada
3,7 Billionen Dollar
Quelle: CEBR. Angaben beziehen sich auf das geschätzte Bruttoinlandsprodukt

Rang 9

2013
Italien
2,1 Billionen Dollar
2028
Mexiko
3,7 Billionen Dollar

Rang 8

2013
Russland
2,1 Billionen Dollar
2028
Russland
4,1 Billionen Dollar

Rang 7

2013
Brasilien
2,2 Billionen Dollar
2028
Großbritannien
4,3 Billionen Dollar

Rang 6

2013
Großbritannien
2,65 Billionen Dollar
2028
Deutschland
4,3 Billionen Dollar

Rang 5

2013
Frankreich
2,7 Billionen Dollar
2028
Brasilien
5,1 Billionen Dollar

Rang 4

2013
Deutschland
3,6 Billionen Dollar
2028
Japan
6,4 Billionen Dollar

Rang 3

2013
Japan
5 Billionen Dollar
2028
Indien
6,6 Billionen Dollar

Rang 2

2013
China
8,9 Billionen Dollar
2028
USA
32,2 Billionen Dollar

Rang 1

2013
USA
16,7 Billionen Dollar
2028
China
33,5 Billionen Dollar

Bislang legt jeder EU-Staat selbst fest, welche Kriterien Produkte aus inländischer Erzeugung erfüllen müssen. Daher befürchtet die deutsche Industrie, dass die Kennzeichnung „Made in Germany“ bei vielen Produkten wegfallen könnte, die im Wesentlichen im Ausland hergestellt werden.

Von

dpa

Kommentare (3)

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Account gelöscht!

08.04.2014, 09:32 Uhr

Ein weiterer Schritt zur Schwächung Deutschlands auf dem Weg zum großeuropäischen Reich!

Account gelöscht!

08.04.2014, 12:52 Uhr

Deutschland sägt man auch noch das letzte Stuhlbein ab. Es reicht scheinbar immer noch nicht, die Schulden in der EU zu vergemeinschaften, die deutschen Vorsorgevermögen zu zerstören, die Bürger mit irrsinnigen Details zu maßregeln und eine unbezahlbare Energiewende zu Lasten der Bürger durchzudrücken. Weg mit diesen versagenden Blockparteien! Es gibt in allen Ländern bessere Alternativen. Die Europawahl sollte zum starken Denkzettel für die bisherigen Politiker werden. Ohne Bürger darf kein Euro und keine EU mehr laufen. Mitbestimmung der Bürger ist die neue Zauberformel: Diktatur der Bürokraten hat keine Zukunft!

Account gelöscht!

08.04.2014, 12:59 Uhr

Wenn alles im Ausland produziert wird und hier werden nur die Schrauben nachgezogen und alles in einen Karton verpackt, dann ist es nun mal nicht "Made in Germany".
Je nach Auswahl der Kriterien werden die Verbraucher erstaunt sein, was in Deutschland noch "Made" ist und was nur "packed".
Entsprechend halte ich manches "Made in Germany" sowieso für Etikettenschwindel, dem - mit der richtigen Auswahl der Kriterien - ein Ende bereitet werden kann.

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