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19.01.2015

16:17 Uhr

Uno-Prognose

Europas Wirtschaft wächst nur langsam

Einer Prognose der Uno zufolge steht Europas Wirtschaft auf wackeligen Beinen. Es wird für 2015 zwar Wachstum vorhergesagt, das fällt jedoch mager aus. Und die Gefahr einer Rezession bleibt greifbar.

Bruttoinlandsprodukt: Das Wirtschaftswachstum in Europa bleibt mäßig. dpa

Bruttoinlandsprodukt: Das Wirtschaftswachstum in Europa bleibt mäßig.

GenfDie europäische Wirtschaft wird sich nach Ansicht von Uno-Experten weiterhin nur langsam erholen. Nach einem Wachstum des Bruttoinlandsprodukts in Westeuropa um 1,2 Prozent im vergangenen Jahr werde es 2015 voraussichtlich 1,5 Prozent betragen, hieß es in einer Prognose der Vereinten Nationen, die am Montag in Genf veröffentlicht wurde.

Darin warnen die Experten, das Risiko einer neuen Rezession in Europa sei nicht gebannt. Sie verweisen auf die Ukraine-Krise, die geringe Binnennachfrage und die hohe Arbeitslosigkeit in Südeuropa.

Preise steigen weniger stark: Bundesbank erwartet geringere Inflation

Preise steigen weniger stark

Bundesbank erwartet geringere Inflation

Der Preisrutsch bei den Ölpreisen drückt die Kosten an der Zapfsäule – und damit immer mehr die Inflation in Deutschland. Die Bundesbank erwartet zeitweise sogar eine Deflation. Die Wirtschaft dürfte stärker wachsen.

Zudem sei das Wachstum ungleich verteilt. So werden für Deutschland 2015 erneut nur 1,4 Prozent und danach 1,7 Prozent erwartet. Frankreich stagniere weiter, auch für Italien werde kaum Wachstum erwartet. Dagegen dürfte Großbritanniens Wirtschaft 2015 und 2016 jeweils um 2,5 Prozent zulegen. Weltweit rechnen die Uno mit einem Wachstum von 3,1 Prozent 2015 sowie 3,3 Prozent 2016.

Um Investitionen in Europa anzuregen, seien weitere Impulse der Europäischen Zentralbank (EZB) nötig, sagte Uno-Ökonom José Palacin. Die erwarteten Anleihekäufe der EZB seien auf den Märkten bereits eingepreist. Die Studie wurde von der Wirtschaftsabteilung des Uno-Generalsekretariats, der Uno-Konferenz für Handel und Entwicklung (UNCTAD) und den regionalen UN-Wirtschaftskommissionen erarbeitet.

Von

dpa

Kommentare (1)

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Account gelöscht!

19.01.2015, 19:14 Uhr

Der deutsche Philosoph Arthur Schopenhauer hat einmal Geld mit Salzwasser verglichen: Je mehr davon getrunken werde, desto größer sei der Durst. Je mehr Geld im Umlauf ist, desto größer also der Wunsch nach mehr.

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Herr Draghi kann mit seine Absicht Staatsanleihen im großen Stil

nicht die Steigerung der EU-Arbeitslosigkeit bremsen !!!

EUROPA BRAUCHT HANDLUNG und MACHER !!!

Die einzige Macher dass eine Überflutung von noch mehr

billigeres Geld in der EU gefördert werden

sind die Spekulanten...die dann nur noch mehr den DAX und CO

steigen lassen.

Arbeitsplätze entstehen dabei keine neue !!!

So spaltet die EZB immer mehr Europa...

immer mehr EU-arbeitslose...

immer mehr EU-Obdachlose...

immer mehr mit der EU-Politik unzufriedene...

und wo wird 2015 alles in der EU gewählt werden ?????











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