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01.04.2014

11:41 Uhr

Unter zwölf Prozent

Arbeitslosigkeit in Eurozone gesunken

In der Eurozone ist die anhaltend hohe Arbeitslosigkeit unter die symbolische Marke von zwölf Prozent gesunken. Trotz des leichten Rückgangs sind Griechenland und Spanien weiterhin von einer hohen Quote betroffen.

In Griechenland liegt die Arbeitslosenquote bei 27,5 Prozent, in Spanien bei 25,6 Prozent. dpa

In Griechenland liegt die Arbeitslosenquote bei 27,5 Prozent, in Spanien bei 25,6 Prozent.

LuxemburgDie anhaltend hohe Arbeitslosigkeit in der Eurozone ist unter die symbolische Marke von 12,0 Prozent gesunken. Die Arbeitslosenquote in den 18 Euro-Staaten betrug im Februar 11,9 Prozent, wie die EU-Statistikbehörde Eurostat am Dienstag in Luxemburg mitteilte. Allerdings aktualisierte Eurostat seine Angaben für die Vormonate, die Zwölf-Prozent-Marke wurde demnach schon seit Oktober des vergangenen Jahres unterschritten.

Die Zahl der Arbeitslosen sank demnach im Februar unter die noch im Januar erreichte Zahl von 19 Millionen. Demnach waren im Februar in der Eurozone 18,965 Millionen Männer und Frauen ohne Job. In allen 28 EU-Ländern hatten 25,920 Millionen Menschen keine Arbeit, darunter 5,392 Millionen unter 25 Jahren.

Wo die meisten armen Kinder leben

Nordrhein-Westfalen

Die meisten armen Kinder leben in Nordrhein-Westfalen – und zwar 636.000. Doch es ist nicht das Land mit der höchsten Armutsgefährdungsquote für Kinder, denn in NRW liegt die bei 21,8 Prozent. Das Land auf dem traurigsten letzten Platz ist mit rund 33 Prozent Bremen.

Die Gewinner

Bayern (11,7 Prozent), Baden-Württemberg (13,2 Prozent) und Schleswig-Holstein (15,6 Prozent) kommen ganz gut weg, denn diese Länder liegen in Sachen Kinder-Armutsquoten unter dem bundesweiten Schnitt. Die wenigsten armen Kinder gibt es in der Oberpfalz in Bayern mit 9,9 Prozent.

Die Verlierer

Der traurige Spitzenplatz geht an Bremen mit 33,7 Prozent, gefolgt von Mecklenburg-Vorpommern (33,5 Prozent).

Der Osten

Vor allem im Osten sind die Quoten besonders hoch. An erster Stelle Mecklenburg-Vorpommern (33,5 Prozent), gefolgt von Sachsen-Anhalt und Sachsen (29,2 Prozent). Doch es gibt auch erfreuliche Beispiele im Osten Deutschlands. Zum Beispiel Thüringen. Dort ist die Entwicklung besonders positiv: Das Armutsrisiko ging seit 2005 stetig zurück – von 29,2 auf 21 Prozent.

Am härtesten betroffen von der Arbeitslosigkeit sind den letzten verfügbaren Zahlen zufolge trotz eines leichten Rückgangs weiterhin Griechenland mit einer Arbeitslosenquote von 27,5 Prozent und Spanien mit einer Quote von 25,6 Prozent. Die beiden Staaten haben auch die größten Probleme mit der Jugendarbeitslosigkeit: In Griechenland beträgt sie 58,3 Prozent und in Spanien 53,6 Prozent.

Von

afp

Kommentare (1)

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01.04.2014, 12:02 Uhr

Wir wissen nicht, ob die Zahlen von Griechenland oder Portugal ebenso manipulliert sind wie unsere Zahlen. Nur wenn wir alles rechnen haben wir rund 8 Millionen Arbeitslose und eine Quote von 20 % ! V.d. Leyen ist froh das sie das los ist. Bundeswehr ist einfacher !

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