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07.01.2010

12:32 Uhr

US-Arbeitsmarkt

Arbeitslosenquote bereitet Fed-Fachleuten Sorge

Die Fachleute der US-Notenbank sorgen sich angesichts der nur schleppend verlaufenden Belebung auf dem US-Arbeitsmarkt. Die Fed rechnet mit einer langfristig hohen Arbeitslosenquote. Zusätzlichen Zündstoff sehen die Banker im Immobilienmarkt.

US-Arbeitsamt: Fed sorgt sich um Beschäftigungsquote. dpa

US-Arbeitsamt: Fed sorgt sich um Beschäftigungsquote.

HB WASHINGTON. Die US-Notenbank Fed sorgt sich zunehmend um den Arbeitsmarkt in den USA. Im Vergleich zu früheren schweren Rezessionen gestaltet sich die Erholung des Arbeitsmarktes nach Ansicht von Mitgliedern der Federal Reserve Bank eher verhalten. Dies ging aus dem am Mittwochabend veröffentlichten Protokoll der Fed-Sitzung am 15. und 16. Dezember hervor. Die Arbeitslosigkeit werde für einige Zeit hoch bleiben. Im November lag die Arbeitslosenquote bei zehn Prozent. Sorge haben die Notenbanker allerdings nicht nur um den Arbeits- sondern auch um den Immobilienmarkt. Der Ausstieg aus dem massiven Ankauf hypothekenbesicherter Wertpapiere berge Risiken für den Häusermarkt, betonten einige Fed-Mitglieder.

Dadurch könne die noch unsichere Erholung des Immobilienmarktes gefährdet werden, hieß es. Hinzu komme, dass auch die Steuererleichterungen für Immobilienkäufer wegfielen. Sie erhalten in den USA nur noch bis April Steuergutschriften in Höhe von 8000 Euro. Die Zwangsvollstreckungen und Notverkäufe würden kein Ende finden, kritisierten einige Mitglieder.

Experten sehen in diesen Worten Hinweise darauf, dass die Notenbank bei einem Einbruch des Häusermarktes erneut mit Hilfen einspringen könnte. Daten vom Dienstag belegen, dass sich der Immobilienmarkt aus seiner Krise noch nicht befreit hat. Der Absatz bestehender Eigenheime war im November erstmals nach neun Monaten wieder zurückgegangen.

In ihrer Dezember-Sitzung hatte die Fed bestätigt, das Ankaufprogramm für hypothekenbesicherte Papiere im Volumen von 1,25 Billionen Dollar im März wie geplant auslaufen zu lassen und erteilte damit Forderungen nach einer Verlängerung eine Absage. Das Tempo der Ankäufe soll zudem rechtzeitig gedrosselt werden, um eine weiche Landung sicherzustellen. Auch andere unkonventionelle Maßnahmen zur Stützung der lahmenden Konjunktur sollen wie geplant bald auslaufen.

Kommentare (1)

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Udo

07.01.2010, 14:08 Uhr

Die FED sorgt sich um den Arbeitsmarkt ?
Das soll ja wohl ein schlechter Scherz sein !
Korrupter und verlogener wie das FED Kartell geht ja kaum noch.
Nur Rothschild, Rockefeller, das englisches Königshaus und Co. sind noch verlogener und menschenverachtender....

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