Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

07.01.2015

15:30 Uhr

US-Arbeitsmarkt

Mehr neue Jobs als erwartet

Die US-Wirtschaft läuft nach mehreren Krisenjahren mittlerweile wieder rund. Nun gibt es auch vom Arbeitsmarkt überraschend gute Daten. Mit Spannung werden die Protokolle der Notenbanksitzung erwartet.

Laut dem privaten Arbeitsvermittler ADP stieg die Zahl der neuen Stellen auf dem US-Arbeitsmarkt um 241.000. ap

Laut dem privaten Arbeitsvermittler ADP stieg die Zahl der neuen Stellen auf dem US-Arbeitsmarkt um 241.000.

New YorkDie US-Wirtschaft hat im Dezember mehr Jobs geschaffen als erwartet. Die Zahl der neuen Stellen stieg um 241.000, wie der private Arbeitsvermittler ADP am Mittwoch zu seiner monatlichen Umfrage mitteilte. Von der Nachrichtenagentur Reuters befragte Ökonomen hatten lediglich mit 226.000 Stellen gerechnet, nach einem Plus von revidiert 227.000 im Vormonat.

Der offizielle Arbeitsmarktbericht der Regierung steht am Freitag an. „Die ADP-Zahlen sind dafür ein gutes Omen“, meint Ökonom Ralf Umlauf von der Helaba. Fachleute sagen 240.000 zusätzliche Arbeitsplätze voraus. Hierbei werden auch die Beschäftigtenzahlen aus dem Staatssektor mitberücksichtigt.

Die US-Wirtschaft läuft nach mehreren Krisenjahren mittlerweile wieder rund. Die Notenbank Federal Reserve, die Vollbeschäftigung fördern soll, hält den Leitzins derzeit noch auf dem historisch niedrigen Niveau von null bis 0,25 Prozent. Laut ihrer Chefin Janet Yellen wird die Fed dieses Jahr ohne Hast eine Normalisierung der ultralockeren Geldpolitik einleiten.

Größte Volkswirtschaften 2013 - 2028

Rang 10

2013
Kanada
1,8 Billionen Dollar
2028
Kanada
3,7 Billionen Dollar
Quelle: CEBR. Angaben beziehen sich auf das geschätzte Bruttoinlandsprodukt

Rang 9

2013
Italien
2,1 Billionen Dollar
2028
Mexiko
3,7 Billionen Dollar

Rang 8

2013
Russland
2,1 Billionen Dollar
2028
Russland
4,1 Billionen Dollar

Rang 7

2013
Brasilien
2,2 Billionen Dollar
2028
Großbritannien
4,3 Billionen Dollar

Rang 6

2013
Großbritannien
2,65 Billionen Dollar
2028
Deutschland
4,3 Billionen Dollar

Rang 5

2013
Frankreich
2,7 Billionen Dollar
2028
Brasilien
5,1 Billionen Dollar

Rang 4

2013
Deutschland
3,6 Billionen Dollar
2028
Japan
6,4 Billionen Dollar

Rang 3

2013
Japan
5 Billionen Dollar
2028
Indien
6,6 Billionen Dollar

Rang 2

2013
China
8,9 Billionen Dollar
2028
USA
32,2 Billionen Dollar

Rang 1

2013
USA
16,7 Billionen Dollar
2028
China
33,5 Billionen Dollar

Experten rechnen erst für die Jahresmitte mit einer Zinserhöhung. Weiteren Einblick in die Debatten in dem über die Zinspolitik entscheidenden Führungsgremium FOMC dürften die Protokolle der Notenbanksitzung vom Dezember bringen, die am Abend (20.00 Uhr MEZ) veröffentlicht werden sollten.

Von

rtr

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×