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15.11.2012

19:58 Uhr

US-Konjunktur

"Sandy" hinterlässt deutliche Spuren

Wirbelsturm "Sandy" hat in den USA die Zahl der Arbeitslosenanträge in die Höhe getrieben. Die Zahlen lagen deutlich über den Expertenerwartungen. Zudem verdüsterte sich unerwartet die Lage der Industrie.

Auch die US-Konjunktur kann die Auswirkungen von "Sandy" noch spüren. Reuters

Auch die US-Konjunktur kann die Auswirkungen von "Sandy" noch spüren.

WashingtonDer Wirbelsturm "Sandy" hinterlässt auch in der US-Konjunktur immer deutlichere Spuren. In der vergangenen Woche beantragten so viele Amerikaner Arbeitslosenhilfe wie seit eineinhalb Jahren nicht mehr - zudem verdüsterte sich unerwartet die Lage der Industrie. Wie das Arbeitsministerium am Donnerstag mitteilte, stiegen die Anträge auf Unterstützung um 78.000 auf saisonbereinigt 439.000. Von Reuters befragte Ökonomen hatten lediglich mit 375.000 gerechnet. Es ist der stärkste Anstieg innerhalb einer Woche, seit der Hurrikan "Katrina" im September 2005 an der Golfküste wütete.

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"Auch wenn die Schäden durch 'Sandy' nur vorübergehender Natur sein werden, so sind sie doch beträchtlich", sagte Ökonom Ryan Sweet von Moody's Analytics. Naturkatastrophen haben üblicherweise nur einen kurzzeitigen Effekt auf die Wirtschaft reicher Staaten wie der USA. Viele Analysten gehen davon aus, dass die Auswirkungen von "Sandy" auf die Arbeitslosenanträge in wenigen Wochen nicht mehr zu spüren sind.

"Sandy" hatte vor allem an der Ostküste gewütet und weite Teile der Wirtschaft lahmgelegt. Der Konjunkturindex der Notenbank von Philadelphia fiel auf minus 10,7 Zähler von 5,7 Punkten im Vormonat. Von Reuters befragte Ökonomen hatten dagegen mit einem Wert von 2,0 gerechnet.

Kommentare (1)

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15.11.2012, 23:28 Uhr

Der Wirbelsturm "Sandy" hat die Wirtschaft in den USA heftig durchgeschüttelt. Wie schlimm hat es jetzt den einfachen US-Bürger diesesmal getroffen.

Die USA wird regelmäßig von Wirbelstürmen und Tornados heimgesucht. Umso mehr verwundert mich, wieso der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika nichts unternimmt, um die Infrastruktur zu verändern.

Die Stromleitungen gehören unter die Erde.
Die notwendige Veränderung der Infrastruktur würde nicht nur Amerika gegen die Naturgewalten helfen, sondern auch vielen Amerikanern neue Arbeitsplätze schaffen.

Die Hilflosigkeit in den Vereinigten Staaten von Amerika ist ein schlechtes Beispiel auch für andere Staaten. Für Kriege und Spekulationen an den Börsen ist unendliche viel Geld vorhanden. Vernünftige Projekte scheitern wohl an der Uneinigkeit mit den Republikanern. Eine Schande ist das.

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