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02.11.2012

23:29 Uhr

US-Kreise

Euro-Krise ist größte Hürde für globale Erholung

Trotz einiger Fortschritte bleibt die Euro-Krise eine Bedrohung für die Weltkonjunktur. Die Amerikaner wollen das Thema deshalb in den Mittelpunkt des G20-Gipfels stellen.

Eine Ein-Euro-Münze liegt vor einer Europafahne. dpa

Eine Ein-Euro-Münze liegt vor einer Europafahne.

WashingtonDie europäische Schuldenkrise bleibt nach Einschätzung der USA das größte Hindernis für eine globale Wirtschaftserholung. Deshalb werde dieses Thema beim Treffen der Finanzminister der 20 führenden Industrie- und Schwellenländer (G20) am Sonntag und Montag in Mexiko im Mittelpunkt stehen, sagte ein hochrangiger Vertreter des US-Finanzministeriums am Freitag. "Angesichts der Tatsache, dass Europa der heftigste Gegenwind für das globale Wachstum ist, werden sich die G20 stark für die Maßnahmen der Europäer zur Bekämpfung der Krise interessieren."

Aus Kreisen anderer G20-Teilnehmerländer hieß es indes, die Haushaltsprobleme der USA dürften die größte Rolle bei den Gesprächen spielen. Ein dritter Punkt bei der Zusammenkunft wird US-Kreisen zufolge die Währungspolitik in Schwellenländern sein.

An dem letzten Finanzministertreffen unter der mexikanischen G20-Präsidentschaft nehmen eine Reihe von Amtsträgern nicht teil, wie etwa der US-Finanzminister Timothy Geithner und sein französischer Kollege Pierre Moscovici.

Von

rtr

Kommentare (18)

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Rainer_J

03.11.2012, 00:53 Uhr

Die Euro-Religion ist das größte Stück Scheiße der Menschheitsgeschichte. Von Geistesgestörten, für Geistesgestörte. Rette sich wer kann. Leider sieht die Wahrheit so aus. Natürlich kann man versuchen die Wahrheit in radikale Ecken zu drängen und eine Diktatur der Unwahrheit auszurufen. Der Optimismus wird dann völlig überzogen und ins irrationale abgleiten. Viel Spaß dabei.

Michael

03.11.2012, 01:00 Uhr

@Rainer_L:
Wenn eine Volkswirtschaft nicht die eigenen Ansprüche erwirtschaften kann, dann hat das nichts mit der Währung zu tun, sondern mit ineffizienten Strukturen.

Zur Problemlösung hilft es also nicht, eine andere Währung zu nutzen, sondern effizienter zu wirtschaften.

Rainer_J

03.11.2012, 01:12 Uhr

Zitat:
"Zur Problemlösung hilft es also nicht, eine andere Währung zu nutzen, sondern effizienter zu wirtschaften."

Und wenn das nicht gelingt, dann müssen alle Länder der gleichen Währung einen ewigen Transfer leisten. Also hat es am Ende doch mit der gleichen Währung zu tun!

Hätte man den Euro nicht eingeführt, dann hätten sich die FPIGS niemals so verschuldet!

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