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16.05.2012

21:28 Uhr

US-Notenbank

Fed könnte weitere Konjunkturhilfen freigeben

In der letzten Sitzung der US-Notenbank wurden weitere Maßnahmen zum Wirtschaftswachstum nicht ausgeschlossen. Grund sind nicht zuletzt die Belastungen der Finanzmärkte durch die Schuldenkrise in Europa.

Das Gebäude der Fed in Washington. Reuters

Das Gebäude der Fed in Washington.

WashingtonDie US-Notenbank Fed hält sich die Tür für weitere Konjunkturhilfen offen. Mehrere Mitglieder des für die Geldpolitik entscheidenden Offenmarktausschusses hätten angedeutet, dass zusätzliche Anreize nötig sein könnten, wenn etwa die wirtschaftliche Erholung an Fahrt verliere, ging aus dem am Mittwoch veröffentlichten Sitzungsprotokoll des Treffens vom 22. Bis 25. April hervor.

Die Wirtschaft wächst demnach moderat, am Ausblick habe sich im Vergleich zum März-Treffen praktisch nichts geändert. Es wurde aber auch auf Belastungen der globalen Finanzmärkte durch die Schuldenkrise in Europa verwiesen. Etwa die Hälfte der Teilnehmer des April-Treffens habe die Auffassung vertreten, dass die außergewöhnlich niedrigen Zinsen mindestens bis weit ins Jahr 2014 angemessen seien.

Ein Mitglied sei der Meinung gewesen, dass die Fed ihr im kommenden Monat auslaufendes "Operation Twist"-Programm zum Kauf von Anleihen verlängern solle. Der Chef der St. Louis-Fed, James Bullard, sagte jedoch, er gehe davon aus, dass das Programm wie geplant beendet werde.

Von

rtr

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