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19.01.2007

10:20 Uhr

US-Wirtschaft

Bernanke warnt vor Haushaltskrise

US-Notenbankchef Ben Bernanke hat vor einer Haushaltskrise gewarnt. Die jüngste Reduzierung des US-Budgetdefizits sei nur die „Ruhe vor dem Sturm“.

tor NEW YORK. Wenn die Regierung nicht zügig die Leistungen für die Alters- und Krankheitsvorsorge reformiere, könne die Wirtschaft erheblich geschwächt werden. Künftige Generationen müssten dann die Kosten der Versäumnisse tragen, sagte Bernanke bei einer Anhörung im US-Kongress.

Der Fed-Chef hat zwar auch vorher schon vor den Etatbelastungen der Sozialprogramme gewarnt. Seine deutlichen Worte zeigen jedoch, dass er sich in dieser politisch umstrittenen Frage stärker engagieren will. Hintergrund ist, dass trotz Bemühungen der Bush-Regierung bislang alle Versuche gescheitert sind, die Sozialtransfers auf ein dauerhaftes, finanzielles Fundament zu stellen.

Die Zeit drängt: Ende des Jahrzehnts gehen die ersten geburtenstarken Jahrgänge in den Ruhestand. Dadurch werden die Belastungen steigen. Das Defizit des US-Bundeshaushalts liegt derzeit bei 1,9 Prozent des Bruttoinlandsprodukts.

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