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16.10.2015

17:19 Uhr

USA

US-Konsumenten deutlich kauffreudiger als erwartet

Der private Konsum steht in den USA für 70 Prozent der Wirtschaftsleistung. Umso erfreulicher, dass die Verbraucher im Land nach einer Reihe enttäuschender Zahlen wieder beherzter zugreifen.

Die Kauffreude der US-Verbraucher ist unerwartet deutlich gestiegen. dpa

US-Konjunktur

Die Kauffreude der US-Verbraucher ist unerwartet deutlich gestiegen.

New YorkDie Stimmung der US-Konsumenten hat sich im Oktober verbessert. Das Barometer für das Verbrauchervertrauen stieg auf 92,1 Punkte, wie eine am Freitag veröffentlichte Umfrage der Universität von Michigan ergab. Experten hatten nur mit 89,0 Zählern gerechnet. Der abschließende Wert für September lag bei 87,2 Punkten.

Das Wohl und Wehe der US-Wirtschaft hängt stark vom Verbraucher und dessen Kauflaune ab. Denn der private Konsum der Amerikaner steht für rund 70 Prozent der Wirtschaftsleistung. Die Finanzmärkte blicken derzeit gespannt auf alle Konjunkturdaten aus den USA, da sie sich Hinweise auf den Zeitpunkt der bevorstehenden Zinswende erhoffen.

Die Gewinner der Weltwirtschaft

Volkswirtschaft 2050

Welche Staaten werden in 35 Jahren noch zu den führenden Wirtschaftsnationen der Welt gehören? Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) veröffentliche in ihrer Studie „The World in 2050“ unter anderem eine Top Ten der Volkswirtschaften. Für die Prognose gehen die PwC-Volkswirtschaftler von einem durchschnittlichen Wachstum der Weltwirtschaft von rund drei Prozent pro Jahr aus. Die Gewinner der Volkswirtschaften:

Quellen: dpa/ots

Nigeria

2014: 1,058 ; 2030: 2,566; 2050: 7,345 (BIP in Milliarden US-Dollar, gewichtet nach Kaufkraftparität in Dollar)

Erstaunlich optimistisch bewerten die Volkswirtschaftler die Aussichten unter anderem Krisenstaaten in Afrika. So werde Nigeria bis 2050 Deutschland überholen und auf Platz neun der stärksten Volkswirtschaften klettern. Nigeria, Vietnam und die Philippinen werden demnach mit durchschnittlich 4,5 bis 5 Prozent Wachstum die dynamischsten Wachstumsregionen der Welt sein.

Mexiko

2014: 2,143 ; 2030: 3,985 ; 2050: 8,014 (BIP in Milliarden US-Dollar, gewichtet nach Kaufkraftparität in Dollar)

Mexikos Wirtschaft ist derzeit im Wandel. 2020 wird das Land auf Platz neun klettern und 2050 Frankreich aus der Spitzengruppe verdrängen.

Indonesien

2014: 2,554 ; 2030: 5,486 ; 2050: 12,210 (BIP in Milliarden US-Dollar, gewichtet nach Kaufkraftparität in Dollar)

Indonesien dürfte bis 2050 von dauerhaft hohen Wachstumsraten und einer jungen Bevölkerung profitieren. 2030 wird die indonesische Wirtschaftsleistung doppelt so groß sein und schafft es 2050 laut der Studie auf Rang vier.

Brasilien

2014: 3,073 ; 2030: 4,996 ; 2050: 9,154 (BIP in Milliarden US-Dollar, gewichtet nach Kaufkraftparität in Dollar)

Brasiliens Wirtschaft wächst in den kommenden Jahren noch mehr. 2030 klettert das Land auf Rang sechs und bleibt auch 2050 in der Top Ten (Platz fünf).

Indien

2014: 7,277 ; 2030: 17,138 ; 2050: 42,205 (BIP in Milliarden US-Dollar, gewichtet nach Kaufkraftparität in Dollar)

Schon heute ist Indien als drittstärkste Volkswirtschaft etwa 50 Prozent leistungsstärker als das viertplatzierte Japan. Mit dauerhaft hohen Wachstumsraten und einer jungen Bevölkerung wird Indien bis 2050 zur zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt aufsteigen. Die Wirtschaftsleistung soll dann fast zweieinhalbmal so stark sein wie die Indonesiens.

Zuletzt gab es allerdings eine Reihe von enttäuschenden Zahlen – auch vom Einzelhandel, der etwa 30 Prozent des privaten Konsums in den USA ausmacht.

Von

rtr

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