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25.09.2015

18:46 Uhr

USA

US-Wirtschaft wächst stärker als gedacht

Die US-Wirtschaft brummt. Sie wächst sogar noch stärker als angenommen. Gerade am Immobilienmarkt ist die Stimmung gut. Die Amerikaner geben einfach immer mehr Geld aus – und angeblich soll das so weitergehen.

Die US-Konjunktur brummt noch stärker als angenommen. dpa

USA

Die US-Konjunktur brummt noch stärker als angenommen.

WashingtonDie US-Wirtschaft ist im Frühjahr noch etwas stärker gewachsen als bislang angenommen. Die Regierung legte am Freitag in Washington Zahlen vor, wonach das Bruttoinlandsprodukt (BIP) von April bis Juni auf das Jahr hochgerechnet um 3,9 Prozent stieg. Vorher waren 3,7 Prozent geschätzt worden.

Hauptgrund für das Wachstum ist eine gestiegene Kauflaune der Amerikaner. Sie kommt durch einen robusten Arbeitsmarkt und billiges Benzin. Vermutlich wird sich diese Entwicklung im laufenden Jahr fortsetzen.

Neben der Kauflaune der Amerikaner bekam die US-Wirtschaft außerdem durch den Immobiliensektor Auftrieb. Die Stimmung am US-Häusermarkt ist derzeit außerordentlich gut. Hier wurden die Wachstumszahlen deutlich nach oben korrigiert. Es wurden mehr Häuser verkauft, und die Häuser waren teurer.

Die Gewinner der Weltwirtschaft

Volkswirtschaft 2050

Welche Staaten werden in 35 Jahren noch zu den führenden Wirtschaftsnationen der Welt gehören? Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) veröffentliche in ihrer Studie „The World in 2050“ unter anderem eine Top Ten der Volkswirtschaften. Für die Prognose gehen die PwC-Volkswirtschaftler von einem durchschnittlichen Wachstum der Weltwirtschaft von rund drei Prozent pro Jahr aus. Die Gewinner der Volkswirtschaften:

Quellen: dpa/ots

Nigeria

2014: 1,058 ; 2030: 2,566; 2050: 7,345 (BIP in Milliarden US-Dollar, gewichtet nach Kaufkraftparität in Dollar)

Erstaunlich optimistisch bewerten die Volkswirtschaftler die Aussichten unter anderem Krisenstaaten in Afrika. So werde Nigeria bis 2050 Deutschland überholen und auf Platz neun der stärksten Volkswirtschaften klettern. Nigeria, Vietnam und die Philippinen werden demnach mit durchschnittlich 4,5 bis 5 Prozent Wachstum die dynamischsten Wachstumsregionen der Welt sein.

Mexiko

2014: 2,143 ; 2030: 3,985 ; 2050: 8,014 (BIP in Milliarden US-Dollar, gewichtet nach Kaufkraftparität in Dollar)

Mexikos Wirtschaft ist derzeit im Wandel. 2020 wird das Land auf Platz neun klettern und 2050 Frankreich aus der Spitzengruppe verdrängen.

Indonesien

2014: 2,554 ; 2030: 5,486 ; 2050: 12,210 (BIP in Milliarden US-Dollar, gewichtet nach Kaufkraftparität in Dollar)

Indonesien dürfte bis 2050 von dauerhaft hohen Wachstumsraten und einer jungen Bevölkerung profitieren. 2030 wird die indonesische Wirtschaftsleistung doppelt so groß sein und schafft es 2050 laut der Studie auf Rang vier.

Brasilien

2014: 3,073 ; 2030: 4,996 ; 2050: 9,154 (BIP in Milliarden US-Dollar, gewichtet nach Kaufkraftparität in Dollar)

Brasiliens Wirtschaft wächst in den kommenden Jahren noch mehr. 2030 klettert das Land auf Rang sechs und bleibt auch 2050 in der Top Ten (Platz fünf).

Indien

2014: 7,277 ; 2030: 17,138 ; 2050: 42,205 (BIP in Milliarden US-Dollar, gewichtet nach Kaufkraftparität in Dollar)

Schon heute ist Indien als drittstärkste Volkswirtschaft etwa 50 Prozent leistungsstärker als das viertplatzierte Japan. Mit dauerhaft hohen Wachstumsraten und einer jungen Bevölkerung wird Indien bis 2050 zur zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt aufsteigen. Die Wirtschaftsleistung soll dann fast zweieinhalbmal so stark sein wie die Indonesiens.

Wachstumszahlen werden in den USA auf ein Jahr hochgerechnet. Sie geben an, wie stark die Wirtschaft wachsen würde, wenn das Tempo ein Jahr lang unverändert bliebe. In Europa gibt es diese jährliche Rechnung so nicht. Die Wachstumsraten sind deshalb geringer und nicht unmittelbar mit amerikanischen Zahlen vergleichbar.

Von

dpa

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