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15.01.2009

11:31 Uhr

Verbraucherpreise

Euro-Bürgern fehlt weiter Preisstabilität

In der Eurozone ist die Jahresinflationsrate im Dezember wie erwartet deutlich unter zwei Prozent gefallen. Die Jahresrate sei von 2,1 Prozent im Vormonat auf 1,6 Prozent gesunken, teilte die europäische Statistikbehörde Eurostat am Donnerstag in Luxemburg mit.

Inflation: Im Gesamtjahr 2008 wurde in den 15 Ländern der Eurozone keine Preisstabilität erreicht. Foto: ap ap

Inflation: Im Gesamtjahr 2008 wurde in den 15 Ländern der Eurozone keine Preisstabilität erreicht. Foto: ap

HB LUXEMBURG. Damit bestätigte die Statistikbehörde wie von Volkswirten erwartet ihre Erstschätzung. Im September hatte die Jahresrate noch bei 3,6 Prozent gelegen. Insbesondere fallende Engergiepreise haben die Verbraucherpreise seitdem unter Druck gebracht.

Im Vergleich zum Vormonat sanken die Verbraucherpreise im Dezember wie von Volkswirten erwartet um 0,1 Prozent. Im November waren sie noch um 0,5 Prozent gefallen.

Aus Sicht der Europäischen Zentralbank (EZB) ist Preisstabilität im Euroraum bei einer Inflationsrate von knapp unter zwei Prozent gewährleistet. Damit ist die aktuelle Teuerung unter den Zielwert der EZB gerutscht.

Im Gesamtjahr 2008 wurde in den 15 Ländern der Eurozone keine Preisstabilität erreicht. Die Teuerungsrate betrug im Durchschnitt 3,3 Prozent nach 2,1 Prozent 2007. Grund für den Anstieg war vor allem der Höhenflug der Energiepreise, der sich zum Jahresende jedoch wieder deutlich abschwächte. In der gesamten EU stieg die Inflationsrate im Jahresdurchschnitt auf 3,7 Prozent nach 2,3 Prozent im Jahr zuvor.

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