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12.05.2017

17:44 Uhr

Verbraucherpreise

US-Preisauftrieb schwächt sich im April leicht ab

Die Verbraucherpreise in den USA sind im April im Vergleich zum Vorjahr um 2,2 Prozent gestiegen. Experten hatten mit 2,3 Prozent gerechnet. Das Ziel der Fed ist eine Jahresteuerung von zwei Prozent.

Währungshüter achten bei der Inflation besonders auf Preisveränderungen bei persönlichen Ausgaben der Verbraucher – ausgenommen sind Energie- und Nahrungsmittelkosten. dpa

Lebensmittel

Währungshüter achten bei der Inflation besonders auf Preisveränderungen bei persönlichen Ausgaben der Verbraucher – ausgenommen sind Energie- und Nahrungsmittelkosten.

WashingtonDie Inflation hat sich in den USA leicht abgeschwächt. Die Verbraucherpreise kletterten im April zum Vorjahr durchschnittlich um 2,2 Prozent, wie das Arbeitsministerium am Freitag mitteilte. Experten hatten mit einem Anstieg um 2,3 Prozent gerechnet. Im März lag die Rate noch bei 2,4 Prozent. „Per saldo gesunkene Ölpreise sprechen für eine zukünftig moderate Entwicklung der Gesamtinflationsrate“, sagte Ökonom Ulrich Wortberg von der Landesbank Helaba.

Die US-Notenbank Fed strebt eine Jahresteuerung von zwei Prozent an. Angesichts von Vollbeschäftigung und der rund laufenden Konjunktur hat sie den Leitzins im März auf 0,75 bis 1,0 Prozent angehoben und könnte ihn nach Ansicht vieler Experten im Juni weiter erhöhen.

Die Währungshüter achten bei der Inflation besonders auf Preisveränderungen bei persönlichen Ausgaben der Verbraucher (PCE): Dabei werden Energie- und Nahrungsmittelkosten ausgeklammert. Dieser Wert lag zuletzt mit 1,6 Prozent noch unter der Fed-Zielmarke von zwei Prozent. Laut US-Währungshüter Robert Kaplan ist dies aus seiner Sicht aber kein Hinderungsgrund, die Zinsen weiter zu erhöhen.

Von

rtr

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