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01.02.2012

12:26 Uhr

Verbraucherpreisindex

Preise um mehr als 2 Prozent gestiegen

Im Vergleich zum Vorjahr sind die Preise für die europäischen Konsumenten laut Harmonisiertem Verbraucherpreisindex um 2,3 Prozent gestiegen. Das Statistikamt Eurostat maß sogar eine Steigerung um 2,7 Prozent.

Die Konsumenten mussten tiefer in die Tasche greifen. dpa

Die Konsumenten mussten tiefer in die Tasche greifen.

Berlin/BrüsselDer Harmonisierte Verbraucherpreisindex (HVPI) in Deutschland ist im Januar gegenüber Januar 2011 um 2,3 Prozent gestiegen. Das Statistische Bundesamt teilte am Mittwoch weiter mit, verglichen mit dem Vormonat liege der Index saisonbedingt voraussichtlich um 0,5 Prozent niedriger. Der HVPI wird europaweit nach harmonisierten Konzepten und Verfahren ermittelt und erlaubt so besser innereuropäische Vergleiche der Teuerungsentwicklung.

Die deutschen Verbraucherpreise waren im Januar, wie das Amt bereits gemeldet hatte, nach vorläufigen Zahlen um zwei Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat gestiegen. Gegenüber Dezember 2011 wurde saisonbedingt ein Absinken um 0,4 Prozent verzeichnet.

Laut dem Statistikamt Eurostat kosteten Waren und Dienstleistungen im Schnitt 2,7 Prozent mehr als vor einem Jahr. Nach den vorläufigen Berechnungen blieb die Jahresteuerung zum Dezember zwar unverändert, liegt aber immer noch deutlich über dem Ziel der Europäischen Zentralbank. Sie sieht stabile Preise bei Werten von knapp unter zwei Prozent gewährleistet. Viele Ökonomen gehen davon aus, dass die Inflationsrate in den nächsten Monaten sinkt, da zahlreiche Euro-Länder zumindest in eine vorübergehende Rezession rutschen dürften. Damit hätte die EZB wieder mehr Spielraum, ihre Leitzinsen wegen der Konjunkturflaute erneut zu senken.

 

Von

rtr

Kommentare (1)

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Mollemopp

01.02.2012, 13:00 Uhr

"...laut Harmonisiertem Verbraucherpreisindex..."

Das sagt doch alles. Wenn da nichts "harmonisiert" worden wäre, dann wäre der Preisanstieg wohl real höher ausgefallen. Macht sich aber nicht so gut in der Öffentlichkeit. Die Verblödungsmaschinerie muss doch weiterrollen.

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