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15.04.2014

12:35 Uhr

Volksrepublik China

Geldmenge wächst so langsam wie zuletzt 2001

Der langsame Wachstum der Geldmenge in China, beschert der Volksrepublik eine Konjunkturabkühlung. Grund dafür sei unter anderem die Abwertung des Yuan. Die Schwächephase belaste auch die chinesischen Märkte.

Der Yuan in China: Die Abwertung der Landeswährung sei für das langsame Geldwachstum in der Volksrepublik mitverantwortlich. dpa

Der Yuan in China: Die Abwertung der Landeswährung sei für das langsame Geldwachstum in der Volksrepublik mitverantwortlich.

PekingDie Geldmenge in China ist im März so langsam gewachsen wie seit über 13 Jahren nicht mehr. Sie erhöhte sich nur noch um 12,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, wie das Statistikamt am Dienstag in Peking mitteilte. Das gilt als erneuter Beleg für eine Konjunkturabkühlung. Experten machen dafür die Abwertung der Landeswährung Yuan mitverantwortlich. Sie verlor im ersten Quartal 2,7 Prozent im Vergleich zum Dollar. Dadurch sei weniger Kapital nach China geflossen, sagte Ökonom Li Huiyong vom Wertpapierhaus Shenyin & Wanguo Securities in Shanghai. Auch seien die Devisenreserven deshalb langsamer gewachsen.

Größte Volkswirtschaften 2013 - 2028

Rang 10

2013
Kanada
1,8 Billionen Dollar
2028
Kanada
3,7 Billionen Dollar
Quelle: CEBR. Angaben beziehen sich auf das geschätzte Bruttoinlandsprodukt

Rang 9

2013
Italien
2,1 Billionen Dollar
2028
Mexiko
3,7 Billionen Dollar

Rang 8

2013
Russland
2,1 Billionen Dollar
2028
Russland
4,1 Billionen Dollar

Rang 7

2013
Brasilien
2,2 Billionen Dollar
2028
Großbritannien
4,3 Billionen Dollar

Rang 6

2013
Großbritannien
2,65 Billionen Dollar
2028
Deutschland
4,3 Billionen Dollar

Rang 5

2013
Frankreich
2,7 Billionen Dollar
2028
Brasilien
5,1 Billionen Dollar

Rang 4

2013
Deutschland
3,6 Billionen Dollar
2028
Japan
6,4 Billionen Dollar

Rang 3

2013
Japan
5 Billionen Dollar
2028
Indien
6,6 Billionen Dollar

Rang 2

2013
China
8,9 Billionen Dollar
2028
USA
32,2 Billionen Dollar

Rang 1

2013
USA
16,7 Billionen Dollar
2028
China
33,5 Billionen Dollar

Die Daten brachten die Aktienkurse an den chinesischen Märkten unter Druck. Der CSI300 der Börsen Shanghai und Shenzhen verlor 1,7 Prozent, die Börse in Shanghai gab 1,4 Prozent nach. Die nach den USA zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt steckt derzeit in einer Schwächephase, das Wachstum könnte so schwach ausfallen wie seit den 90er Jahren nicht.

Von

rtr

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