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16.12.2011

08:53 Uhr

Vor der Präsidentenwahl

Frankreich rutscht in die Rezession

Die Wirtschaft in Frankreich schrumpft. Wenige Monate vor der Präsidentenwahl ist das BIP um 0,2 Prozent zurück gegangen. Die Statistiker rechnen auch für 2012 mit schlechten Zahlen.

Der Eiffelturm in Paris. dpa

Der Eiffelturm in Paris.

ParisFrankreich rutscht wenige Monate vor der Präsidentenwahl in eine Rezession. Die französische Statistikbehörde Insee teilte am Donnerstagabend mit, dass die Wirtschaftsleistung im vierten Quartal um 0,2 Prozent schrumpfen werde. In den ersten drei Monaten des kommenden Jahres werde das BIP um 0,1 Prozent zurückgehen.

Im dritten Quartal wuchs die zweitgrößte Volkswirtschaft der Euro-Zone noch um 0,4 Prozent. Analysten hatten für das vierte Quartal zuletzt ein Plus von 0,1 Prozent und für das erste Quartal 2012 ein Wachstum von 0,3 Prozent erwartet.

Die Wirtschaftsentwicklung wird sich nach der Prognose von Insee auch auf den Arbeitsmarkt durchschlagen. Nachdem in der zweiten Hälfte diesen Jahres 14.000 Arbeitsplätze gestrichen worden seien, würden in den ersten sechs Monaten des kommenden Jahres weitere 61.000 Jobs verloren gehen, teilten die Statistiker mit.

In Frankreich findet am 22. April die Präsidentenwahl statt. Eine zweite Runde ist für den 6. Mai angesetzt. Die Wirtschafts- und Schuldenkrise in Europa ist schon jetzt das wichtigste Wahlkampfthema.

Von

rtr

Kommentare (6)

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Pro-D

16.12.2011, 10:14 Uhr

Vielen Dank für diesen hilfreichen Beitrag, eigentlich solten es jetzt klar sein,dass man mittel- und langfristig bei größeren Papieren aus Frankreich besser SHORT geht, am besten gleich auf den Index.

Und n un soll noch einer sagen, dass wir nicht mit wirklich hilfreichen Informationen versorgt werden.

Danke HB

pessimist

16.12.2011, 10:51 Uhr

die konjunkturstimulation mit flutung der märkte mit liquidität und billigen zinsen - natürlich primär damit die staatsverzinsung noch finanzierbar bleibt- scheint zu ende zugehen - und das ist richtig. und die rückführung der obigen drogen wird schmerzhaft - ist aber notwendig.
frau merkel betrügt die arbeitende mittelschicht mit aushöhlung der sparguthaben durch zu niedrige zinsen( und stimuliert zu riskanten anlagen) und inflation.

Pequod

16.12.2011, 10:54 Uhr

Keine Angst! Frankreich hat mit der BRD einen starken
Subventionspartner. Ernst wird es erst wenn Deutschland
seine Zahlungen einstellen muß, was nach den bisheri-
gen Verrenkungen und Tricksereien mit Rettungsschirmen,
EZB ect. nicht mehr lange auf sich warten lassen wird.

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