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29.05.2013

13:36 Uhr

Wachstums-Prognose

OECD traut Deutschland Vollbeschäftigung zu

Die Industriestaaten-Organisation OECD rechnet mit kräftigem Wachstum in Deutschland. Bis 2014 soll die anziehende Konjunktur für eine Arbeitslosenquote von unter fünf Prozent sorgen – das gilt als Vollbeschäftigung.

Container im Hamburger Hafen: Vor allem die Exportwirtschaft wird laut OECD-Prognose für das deutsche Wachstum verantwortlich sein. dpa

Container im Hamburger Hafen: Vor allem die Exportwirtschaft wird laut OECD-Prognose für das deutsche Wachstum verantwortlich sein.

BerlinDeutschland steuert der Industriestaaten-Organisation OECD zufolge auf Vollbeschäftigung zu. Die nach internationalen Standards berechnete Arbeitslosenquote falle bis 2014 auf rund fünf Prozent, hieß es in dem am Mittwoch veröffentlichten Konjunkturausblick der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD). „Ich würde das durchaus als Vollbeschäftigungsniveau bezeichnen“, sagte ihr Deutschland-Experten Andreas Wörgötter.

Die Industriestaaten-Organisation traut Deutschland im kommenden Jahr ein kräftiges Wachstum zu. Das Bruttoinlandsprodukt dürfte dann um 2,0 Prozent wachsen, in diesem Jahr soll es dagegen nur um 0,3 Prozent zulegen. „Wenngleich die verhaltene Wirtschaftstätigkeit im Euro-Raum den Aufschwung bremsen dürfte, wird die Belebung des Welthandels für eine Zunahme des Exportwachstums sorgen“, so die OECD. Die Exporte sollen 2014 mit 4,6 Prozent rund fünfmal so stark zulegen wie in diesem Jahr. Dadurch dürften die Unternehmen wieder mehr investieren und die Verbraucher wegen der hohen Arbeitsplatzsicherheit mehr konsumieren. „Lohn- und Beschäftigungszuwächse ebenso wie niedrige Zinssätze werden die Binnennachfrage stützen.“

Allerdings warnt die OECD auch vor Risiken. Sollten die Spannungen an den Märkten für Staatsanleihen im Euro-Raum stark bleiben, dürften darunter die Exporte leiden. Auch die Finanzierungsbedingungen der Banken könnten sich dann verschlechtern und den Aufschwung gefährden. „In diesem Fall könnte auch die Arbeitslosigkeit erneut steigen“, warnt die OECD.

Wegen der robusten Konjunktur dürfte der Staat sowohl in diesem als auch im kommenden Jahr einen nahezu schuldenfreien Haushalt hinbekommen. Auch der Schuldenberg werde sinken: Der Bund werde Vermögenswerte und Beteiligungen, die den Banken während der globalen Finanzkrise abgekauft wurden, nun veräußern und damit die Staatsverschuldung reduzieren.

Von

rtr

Kommentare (3)

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Account gelöscht!

29.05.2013, 14:06 Uhr

LOL oh Du armes Handelsblatt....LOOOOOL Ich glaube ich mache von dem ganzen Bockmist mal Screenshots und hole sie am Tag des Zusammenbruchs raus und rechne mal nach wie oft ihr diesen Blödsinn den Leuten einreden wolltet. Rekordbeschäftigung und keine existente Inflation, das sind so Eure Gassenhauer die echt wie nach einem Uhrwekt immer wieder kommen. :D Morgen oder später kommt dann wieder dass die Deutschen so viiiel Geld wie nie hätten :D

PRogrammiert ihr diesen Unfug eigentlich in ein System ein damit er in fixen Abständen immer wieder und wieder kommt? LOL :D anscheinend ja schon.

Ashrak2013

29.05.2013, 16:31 Uhr

Da merkt man mal Richtig wo Fachkräftemangel herrscht, nämlich bei der OECD. Vollbeschäftigung gab es im Grunde nicht und wird es auch in Deutschland nie geben. Es sei den man möchte wieder einen Krieg vom Zaun brechen. Dann hat man Gute Chancen.

Vielleicht will man auch wieder Statistiken Fälschen, da gibt es genug Leute die das gut können. Leider fallen die trotzdem immer auf.

Account gelöscht!

29.05.2013, 18:33 Uhr

Ich kann es nicht mehr hören ..!

Es kommt auf die QUALITÄT der Arbeitsplätze an!!!!!

Wollen wir jetzt dann alle in dunklen Kellern Hosenknöpfe an Jeans nähen nur um vermelden zu könenn, dass alle Arbeit haben.

Das Ziel muss es sein den wesentlichen Teil der Bevölkerung in Lohn und Brot zu halten bei möglichst HOHEN Löhnen!

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