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31.08.2012

00:35 Uhr

Wachstumsprognose

Brasilien schreitet langsamer gegen den Flautentrend

Für so manchen Wirtschaftsexperten sind die BRIC-Staaten die große Hoffnung gegen eine weltweite Rezession. Nun hat Brasilien seinen Wirtschaftsausblick für 2013 heruntergeschraubt - steht aber immer noch gut da.

Bauarbeiten für ein Olympiastadion in Rio de Janeiro. dpa

Bauarbeiten für ein Olympiastadion in Rio de Janeiro.

BrasiliaBrasilien hat seine Wachstumsprognose für 2013 von 5,5 auf 4,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts gesenkt. In der Haushaltsvorlage, die am Donnerstag im Parlament in Brasilia eingereicht wurde, werden außerdem eine Inflation von 4,5 Prozent und ein Primärüberschuss von 3,1 Prozent erwartet. „Unsere Vorschau geht gegen den Trend der Weltwirtschaft, die in Krise ist und weiter sein wird“, erklärte Finanzminister Guido Mantega.

Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat vor einem Monat für Brasilien im laufenden Jahr ein Wachstum von 2,5 Prozent prognostiziert, in Übereinstimmung mit der Perspektive der brasilianischen Notenbank. Die Finanzmarktexperten gehen pessimistischer von einem Wachstum von 1,8 Prozent aus, nach einer regelmäßig von der Zentralbank vorgelegten Umfrage.

Im Vorjahr lag das Wachstum bei 2,7 Prozent nach dem Boom von 7,5 Prozent 2010.

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Von

dpa

Kommentare (2)

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janzvolens

31.08.2012, 05:31 Uhr

Brasilien ist 20+ mal groesser als BRD, 191 Millionen Brasilianer in 27 Bundeslaendern. Das Glueck fuer Brasilien jetzt - ist eine nationalistische und geopolitische Einheit zwischen Links und Rechts fuer "Unabhaengigkeit" von USA und NATO-EU: Das Problem Brasiliens ist drausen - die USA druckt Scheine fuer ihre Weltleitwaehrung und schraubt dadurch den REAL zu hoch und verteuert den Export Brasiliens, waehren die Chinesen den Renminbi zu niedrig halten und damit ihre Produkte billiger in Brasilien verkaufen koennen als die Industrie Brasiliens. China ist Brasilien wichtigster Wirtschaftspartner. Die Landwirtschaft in Brasilien jedoch ist stark - Rekordernte mit 86 Millionen Tonnen Soja (USA nur 75 Millionen Tonnen). Die Industrie und die Konservativen stemmen sich nicht (wie in BRD und USA ) gegen neue Sozialprogramme - und haben die Vorteile erkannt: Ein wachsender Binnenmarkt, bessere Ausbildung, wegen Geburtenrueckgang sogar mehr Verstaendnis fuer Kindereiche. Die USA- Britanien-NATO, werden als moegliche zukuenftige geostrategische Gegner kalkuliert: Brasilien will keine NATO Ausdehnung in den Atlantik und anstatt beginnt ein langjaehriges Programm fuer eine Unterseeflotte mit nuklearen Antrieb zur Verteidigung der Seewirtschaftszone. Die BRD begeht einen Fehler welcher der deutschen Wirtschaft schaden koennte: Neben den hunderten NROs der USA & Britaniens, wirken auch eine Anzahl von deutschen "Stiftungen" und BRD"Vereine" in Brasilien welche die selben subversiven NATO-Ziele verfolgen . Es ist noch Zeit, jetzt fuer die BRD in Brasilien nur fuer "business" zu wirken - und nicht als NATO "Partner". Der KAS und dem Gen. Klaus Naumann hat das der Verteidigungsminister Nelson Jobim (2010) ganz klar gemacht:"Wir sind nicht Partner der USA fuer ihre Rolle in der Welt!"

Rene

31.08.2012, 07:01 Uhr

Scheint eine pragmatische und keine ideologische Politik zu sein.

Wünschte ich mir in Deutschland auch mehr, wobei ich glaube, dass Merkler als Physikerin eher pragmatisch und die Soziologen und Psychologen der Sozis/Grünen eher ideologisch sind.

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