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28.08.2011

12:01 Uhr

Wachstumsprognose

Bundesregierung erwartet für 2012 anhaltenden Aufschwung

Nach Berechnungen des Bundesfinanzministeriums soll die deutsche Wirtschaft auch im kommenden Jahr um zwei Prozent wachsen. Wichtigste Stütze sei die Binnennachfrage.

Frauen beim Einkaufsbummel in Hamburg. dpa

Frauen beim Einkaufsbummel in Hamburg.

Berlin/HamburgTrotz zuletzt eingetrübter Konjunkturaussichten rechnet die Bundesregierung einem Medienbericht zufolge mit einem anhaltenden Wirtschaftswachstum. „Im Jahr 2012 dürfte sich der konjunkturelle Aufschwung in Deutschland fortsetzen“, zitierte das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ aus einer Analyse des Bundesfinanzministeriums.

Wachstumsmotor solle zunehmend die Inlandsnachfrage sein. In ihren internen Berechnungen gingen die Regierungsfachleute von einem Plus beim Bruttoinlandsprodukt (BIP) von rund zwei Prozent im nächsten Jahr aus. Die Bundesregierung hatte im Frühjahr für 2012 ein Wirtschaftswachstum von 1,8 Prozent in Aussicht gestellt.

Enttäuscht sind die Experten dem Magazin zufolge allerdings über die Entwicklung der vergangenen Monate. „Der Fortgang des Aufschwungs bleibt im Frühsommer dieses Jahres hinter den Erwartungen zurück“, zitierte „Der Spiegel“ weiter aus der Analyse. Überraschend sei, dass die Inlandsnachfrage im zweiten Quartal zur Schwäche geneigt habe. Angesichts der Entwicklung im bisherigen Jahresverlauf „sind deutlich über drei Prozent hinausgehende BIP-Zuwachsraten als unwahrscheinlich einzustufen“. Zahlreiche Institute und Banken haben ihre Wachstumsprognose für 2011 in den vergangenen Wochen auf 3,0 von rund 3,5 Prozent gesenkt. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble ging zuletzt trotz der konjunkturellen Abkühlung von einem Wachstum von rund drei Prozent aus. 2010 war die deutsche Wirtschaft um 3,7 Prozent gewachsen.

Kommentare (10)

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28.08.2011, 12:52 Uhr

Das ist lächerlich! Deutschland ruiniert durch den geplanten ständigen Rettungsschirm seine Staatsfinanzen und sprengt in gigantischem Ausmaß die eben verabschiedete Schuldenbremse. 50 Mrd. Euro an mittelfristig zusätzlichen Kosten für den Bundeshaushalt. Wer hier noch gegensteuern will, müsste eine Orgie an Einsparungen anstoßen, die mitnichtem im Aufschwung enden würden.

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28.08.2011, 12:53 Uhr

Wenn diese "Regierung" etwas erwartet, ist sicher, dass es nicht eintrifft. Ein klares Signal ist, dass die Industrie die vorher "händeringende" gesuchten MINT-Fachkräfte im Augenblich schon wieder freisetzt.

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28.08.2011, 12:55 Uhr

Wenn diese "Regierung" etwas erwartet, ist sicher, dass es nicht eintrifft. Ein klares Signal ist, dass die Industrie die vorher "händeringende" gesuchten MINT-Fachkräfte im Augenblich schon wieder freisetzt.

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