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20.10.2011

12:33 Uhr

Wachstumsprognose

Regierung gehen 0,8 Prozent verloren

Die Bundesregierung hat ihre Wachstumsprognose für das Jahr 2012 von 1,8 auf 1,0 Prozent abgeschwächt. Wirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) spricht von einem „etwas ruhigeren Wachstumspfad“.

Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) korrigierte die Wachstumsprognose. dpa

Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) korrigierte die Wachstumsprognose.

BerlinDie Bundesregierung erwartet angesichts zunehmender weltweiter Risiken einen Dämpfer für den Aufschwung in Deutschland. Für das kommende Jahr wird statt bisher 1,8 Prozent ein Wachstum von 1,0 Prozent prognostiziert, wie Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) am Donnerstag in Berlin mitteilte. Für dieses Jahr geht die Regierung noch von einem stärkeren Wachstum von 2,9 Prozent aus.

Auch wenn sich das Expansionstempo nun wie erwartet verlangsamt habe, bleibe Deutschland „Stabilitätsanker und Wachstumsmotor für Europa“, erklärte Rösler. Tragender Pfeiler der Entwicklung in Deutschland werde zusehends die Binnennachfrage. Der Export schwäche sich ab.

Rösler sagte: „Auch ein Prozent Wachstum ist natürlich Wachstum.“ Von einer Rezession könne daher ausdrücklich keine Rede sein. Grund für den „etwas ruhigeren Wachstumspfad“ seien deutlich höhere Risiken aus dem internationalen Umfeld. Mit der zunehmenden Verunsicherung durch die Schuldenkrise im Euroraum habe sich auch das Wachstumstempo der Weltwirtschaft merklich abgekühlt.

In Deutschland dürfte die Binnennachfrage in diesem und nächsten Jahr das gesamtwirtschaftliche Wachstum fast gänzlich tragen. Beim Export rechnet die Regierung für 2012 nur noch mit einem Anstieg um 3,5 Prozent nach voraussichtlich 7,5 Prozent in diesem Jahr. Die Arbeitslosigkeit dürfte im Schnitt dieses Jahres unter der Drei-Millionen-Marke bleiben. Bei der Quote werden 7 Prozent in diesem und 6,7 Prozent im nächsten Jahr prognostiziert. Die Inflation dürfte in diesem Jahr bei 2,3 Prozent, im kommenden bei 1,8 Prozent liegen.

Rösler betonte, es gelte, die Weichen „für einen langfristigen Weg nach oben“ zu stellen. „Dazu gehört eine wachstumsfreundliche Haushaltskonsolidierung genauso wie glaubwürdige Schritte, um das Vertrauen in die Stabilität der gemeinsamen europäischen Währung zu stärken.“ Ein stabiles Europa sei für den Wohlstand in Deutschland unverzichtbar.

Von

dpa

Kommentare (3)

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lowabras

20.10.2011, 13:10 Uhr

Während alle Institute ein Wachstum von max. 0,8 Prozent voraussagen, meldet Bonn über ihr Sparchrohr Wirtschaftswoche auf einmal ganz andere Zahlen.
Manipulation in höchster Potenz und die Wirtschaftswoche ist wohl zwischenzeitlich komplett ein Organ der Bundesregierung!
Klassischer Journalismus ist hier out!
Mehr Objektivität hier:
http://steuerembargo.co.de/news.html

Account gelöscht!

22.10.2011, 02:59 Uhr

.
Wenn ich den jungen Mann sehe tut er mir immer wieder leid. Als Zyniker könnte man behaupten


Der deutsche Obama,
Nie warst du so wertvoll wie heute!



Nach dem sie langsam zur Erkenntnis gekommen sind,
daß kaum noch einer da ist den sie vorschicken können,
kann es natürlich nur ein Kindersoldat sein. Die
anderen haben sich zum Teil wieder schnell zivil(lisiert) gekleidet und wollen von ihrem Vorleben nichts wissen.

Übrig bleibt das letzte Gebot, körperlich behinderte weil sie den graben aus eigener Kraft nicht verlassen konnten und imigrierte Kindersoldaten.

Aber ganz wichtig, das gekaspere hat sich keiner meinesgleichen angetan. Und darauf bin ich ganz stolz!

Von mir aus könnt ihr uns Unfähigkeit zu solchen Aufgaben atestieren, umso besser. Aus unseren Reihen können und werden keine Obamas resultieren.
.

Account gelöscht!

22.10.2011, 15:37 Uhr

Der Regierung gehen nicht nur 0,8% verloren!- Sondern alles!
+++ Ratingagentur S&P: Frankreichs AAA-Verlust würde Erdrutsch auslösen +++
+++ Griechenland: Merkel und Sarkozy verkünden ungeordnete Insolvenz Griechenlands +++

EU-Finanzminister planen Rettungsschirm mit 1,3 Billionen Euro
http://www.deutsche-mittelstands-nachrichten.de/2011/10/28853/#comments

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