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13.04.2012

20:42 Uhr

Weltbank-Präsident

Russland unterstützt US-Kandidaten

Für den US-Kandidaten für die Weltbank-Spitze, Jim Yong Kim, kommt Unterstützung aus Russland. Kim muss gegen zwei Gegenkandidaten antreten.

Nach dem Willen von US-Präsident Barack Obama und Russland soll der Koreaner Jim Yong Kim Weltbank-Präsident werden. Reuters

Nach dem Willen von US-Präsident Barack Obama und Russland soll der Koreaner Jim Yong Kim Weltbank-Präsident werden.

MoskauRussland will den US-Kandidaten für den Vorsitz der Weltbank, Jim Yong Kim, unterstützen. Das kündigte Finanzminister Anton Siluanow am Freitag laut der Nachrichtenagentur Interfax unter Verweis auf die „professionellen Qualitäten, Erfahrung und Kenntnisse“ Kims an, den er zuvor getroffen hatte. Der von US-Präsident Barack Obama vorgeschlagene Akademiker koreanischer Abstammung tritt gegen Nigerias Finanzministerin Ngozi Okonjo-Iweala und den ehemaligen kolumbianischen Finanzminister José Antonio Ocampo an.

Zuvor hatte Brasiliens Finanzminister Guido Mantega erklärt, die BRIC-Länder (Brasilien, Russland, China und Indien) wollten alle denselben Kandidaten für die Präsidentschaft der Weltbank unterstützen.

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Die Weltbank will nach Angaben aus Weltbankkreisen am Montag ihren neuen Präsidenten benennen. Da der Weltbank-Chef traditionell aus den USA kommt, hat Kim große Chancen, Nachfolger von Robert Zoellick zu werden, der Ende Juni nach fünf Jahren an der Spitze der Finanzinstitution abtritt.

Von

afp

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