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16.08.2011

12:13 Uhr

Weltbankpräsident fordert

Europa muss seine Wirtschaft umstrukturieren

Weltbankpräsident Robert Zoellick fordert von den Europäern, ihre Wirtschaft umzustrukturieren. So soll das Vertrauen der Märkte wiederhergestellt werden. Zoellick sieht die Weltwirtschaft in „einer neuen Gefahrenzone“.

Weltbankpräsident Robert Zoellick Quelle: AFP

Weltbankpräsident Robert Zoellick

CanberraWeltbankpräsident Robert Zoellick sieht die Weltwirtschaft in „einer neuen Gefahrenzone“. Zoellick erklärte in Canberra, die europäischen Regierungen müssten ihre Wirtschaft umstrukturieren, um das Vertrauen der Märkte wiederherzustellen. Die Schuldenkrise in Europa und der Streit um die Anhebung der Schuldenobergrenze in den USA hätten „eine Welle der Sorge und Unsicherheit“ über die Märkte gebracht.

Er glaube, dass die Weltwirtschaft deshalb in den vergangenen Wochen in „eine neue Gefahrenzone“ geraten sei, sagte Zoellick in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem australischen Finanzminister Wayne Swan. Die Frage werde jetzt sein, ob sich das auch auf das Vertrauen der Verbraucher und der Unternehmen auswirke. Zoellick begrüßte es zwar, dass die Europäische Zentralbank spanische und italienische Staatsanleihen aufgekauft habe. Damit werde aber nicht das grundlegende Problem der hohen Schulden beseitigt, erklärte er.

Der Weltbankpräsident warnte zugleich vor den hohen globalen Lebensmittelpreisen. Im Jahresvergleich habe der entsprechende Index im Juli um 33 Prozent zugelegt, erklärte Zoellick. Besonders die Mais- und Zuckerpreise seien stark gestiegen. Gleichzeitig seien die Lagerbestände alarmierend niedrig, trotz guter Weizen-Ernten in den USA und Europa.

„Anhaltend hohe Lebensmittelpreise und niedrige Vorräte weisen darauf hin, dass wir uns noch in der Gefahrenzone befinden“, sagte Zoellick. Bedroht seien insbesondere die Ärmsten.

Kommentare (5)

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Euyonimus

16.08.2011, 12:45 Uhr

Tja Zoellick, dann mach mal konkrete Vorschläge zur "Umstrukturierung der Staaten", nur Fakten nennen, die eh jeder kennt, bringt keinen Schritt weiter.

Wie sagte immer unser Litaraturpspst: und so bleiben wir betroffen, alle Fragen offen

Euyonimus

16.08.2011, 12:49 Uhr

Sorry: Literaturpapst (Reich -Ranicki)

Account gelöscht!

16.08.2011, 12:51 Uhr


Lieber Zoellick, fang mal in deinem Heimatland an und fordere einen produzierenden Sektor ein. Mit Made in China Vertriebsprodukten für euere Konsummuellhalde, noch dazu mit Krediten finanziert, kommt ihr nimmermehr auf die Beine.
Die US Boys leben halt in einer anderen Welt.....
Nehmt euch, wie Obama treffend bemerkte, mal ein Beispiel an den Deutschen. Schafft produkive Arbeitsplätze im Land, nicht Finanzen und Dienstleistungen.

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