Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

08.03.2013

13:40 Uhr

Weltkonjunktur

Chinas Exporte wecken Frühlingsgefühle

Frühlingsgefühle für die Weltwirtschaft: Chinas Ausfuhren steigen viel stärker als erwartet. Die Amerikaner kaufen wieder mehr Waren „Made in China“. Experten sind optimistisch – auch wenn der Import Fragen aufwirft.

Rote Laternen auf einem Markt in China. AFP

Rote Laternen auf einem Markt in China.

PekingEin überraschend starker Anstieg der chinesischen Ausfuhren weckt Hoffnungen auf eine Erholung der Weltkonjunktur. Chinas Exporte seien im Februar um 21,8 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat gestiegen, berichtete die staatliche Zollverwaltung am Freitag in Peking. Allerdings deutet ein unerwartet starker Rückgang der Importe um 15,2 Prozent auch auf anhaltende Unsicherheiten für die chinesischen Konjunktur und einen schwachen Konsum in der zweitgrößten Volkswirtschaft der Erde hin.

Chinas Handelsminister Chen Deming zeigte sich am Rande der laufenden Jahrestagung des Volkskongresses in Peking auch nur vorsichtig optimistisch, dass sich der Außenhandel in diesem Jahr „leicht verbessert“. Nach 6,2 Prozent im Vorjahr soll der Handel des Exportweltmeisters in diesem Jahr um acht Prozent zulegen, hatte die Regierung auf der Sitzung des Parlaments als Ziel vorgegeben.

Experten waren aber überrascht über den unerwartet starken Anstieg der Exporte im Februar auf 139 Milliarden US-Dollar (106 Milliarden Euro). Die Steigerung der Ausfuhren deute auf stärkere Nachfrage in den USA und anderen Schwellenländern hin, teilte der Zoll laut amtlicher Nachrichtenagentur Xinhua mit.

Mit dem schuldengeplagten Europa - dem größten chinesischen Handelspartner - wuchs der Handel in den ersten beiden Monaten des Jahres um drei Prozent, während der Austausch mit den USA um 14,8 Prozent zulegte. Der Handel mit Japan fiel hingegen um 8,2 Prozent.

Die weltweit besten Industriestandorte

Platz 1

Die USA behaupten sich im IQ-Index auf dem ersten Rang. Dort waren die Vereinigten Staaten bereits 1995 zu finden.

Platz 2

Im Vergleich von 45 Industrienationen belegt Schweden den zweiten Rang. Seit 1995 hat sich Schweden damit um zwei Plätze verbessert.

Platz 3

Dänemark macht zwei Plätze gut und springt auf Rang 3. Skandinavien macht derzeit wirtschaftlich eine gute Figur.

Platz 4

Auch Deutschlands Nachbar Schweiz schafft es auf einen der vorderen Plätze – 1995 stand die Alpenrepublik noch auf Rang 7.

Platz 5

Deutschland macht den größten Sprung bei den Top-Industrienationen. 1995 sah das IW-Institut die Bundesrepublik noch auf Platz 14.

Platz 6

Knapp hinter Deutschland folgt Australien auf Platz 6 – sogar mit dem gleichen Indexwert aus den 58 einzelnen Kategorien.

Platz 7

Platz 7 geht an die Niederlande – damit verschlechtert sich unser Nachbar deutlich. Die Holländer lagen 1995 noch an zweiter Stelle des IW-Rankings.

Platz 8

Auch Kanada muss einen Rückschlag hinnehmen. Der nordische Nachbar der USA stürzt um satte fünf Plätze ab.

Schwache Exportzahlen in Südkorea und Taiwan hatten eigentlich auch für China schlechtere Zuwächse erwarten lassen. Auch fiel das chinesische Neujahrsfestes in diesem Jahr in den Februar. Insofern wurde der starke Anstieg „durchweg positiv“ bewertet.

„Die gute Ausfuhrentwicklung passt somit vielmehr zu einer bislang robusten Konjunkturentwicklung in den USA“, sagte Chefvolkswirt Thomas Gitzel von der VP Bank in Vaduz in Liechtenstein. Der Anstieg der chinesischen Ausfuhren wecke „konjunkturelle Frühlingsgefühle“, sagte der Ökonom. „Die eigentliche Botschaft hinter der Zahl ist: Der Welthandel dürfte in den kommenden Monaten an Fahrt gewinnen.“ Die schlechte Importentwicklung dürfte hingegen neue Fragen aufwerfen, wie der schwachen Binnenwirtschaft in China auf die Beine geholfen werden könne, meinte Gitzel.

Kommentare (1)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

Brasil

08.03.2013, 13:57 Uhr

Wenn schon in der untergehenden, alten Industrienationen praktisch NICHTS mehr laeuft, so ist es doch ueberzeugend dass die noch lange andauernden Erfolge (Kaeufermaerkte) der faelschlicherweise s.g. Schwellenlaender dafuer herhalten muessen, dass das Boersenroulett sich immer weiter dreht!
Man kann es praktisch schon mit der Hand greifen, dass bald die nordkoreanischen Ruestungsanstrengungen herhalten muessen, um den wirtschaftlichen Boom in den USA und Europas in voller Bluete erscheinen zu lassen!
Diese westlichen Politmarionetten leben alle in ABSURDISTAN, was auch die richtige Bezeichnung der EU waere!

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×