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13.02.2014

13:03 Uhr

Weltkonjunktur

Gute Laune – global und ausdauernd

Auch wenn die jüngsten Turbulenzen an den Devisenmärkten für Lira, Rand und Co. nicht einfließen konnten, dürfte das Ifo-Weltwirtschaftsklima recht realistisch sein: Vielen Volkswirtschaften geht es gut wie lange nicht.

Dahinter steckt ordentlich Feuer: Hans-Werner Sinn vom Münchener Ifo-Institut sieht die Wirtschaftslage positiv. dpa

Dahinter steckt ordentlich Feuer: Hans-Werner Sinn vom Münchener Ifo-Institut sieht die Wirtschaftslage positiv.

BerlinDie Stimmung in der Weltwirtschaft ist so gut wie seit fast drei Jahren nicht mehr. Das Barometer für das Geschäftsklima kletterte im ersten Quartal um 4,6 auf 103,2 Punkte, teilte das Münchner Ifo-Institut am Donnerstag zu seiner vierteljährlichen Befragung von mehr als 1.100 Experten aus 121 Ländern mit. Diese schätzten sowohl die Lage als auch die Aussichten besser ein. „Die Weltkonjunktur dürfte in den nächsten Monaten Fahrt aufnehmen“, sagte Ifo-Präsident Hans-Werner Sinn. Allerdings seien die Ende Januar aufgekommenen Turbulenzen auf den Devisenmärkten der Schwellenländer noch nicht berücksichtigt worden.

Positive Signale kommen insbesondere aus den USA. „Auch in Europa verbesserte sich das Wirtschaftsklima“, sagte Sinn. In Asien gebe es hingegen wenig Anhaltspunkte für eine zunehmende Konjunkturdynamik.

Angesichts der Straffung der US-Geldpolitik erwarten die Experten einen Anstieg des langfristigen Zinsniveaus. „Der hiervon ausgehende Dämpfungseffekt auf die Konjunktur dürfte sich aber in Grenzen halten“, sagte Sinn. Besonders in den Euro-Ländern sei nur ein moderater Effekt auf die kurzfristigen Kapitalströme aus dem Ausland, den Euro-Kurs und das Wirtschaftswachstum zu erwarten. Hingegen erwarten vor allem die Experten in den Schwellenländern eine Abwertung der heimischen Währung, gepaart mit sinkendem Zufluss ausländischen Kapitals.

Die US-Notenbank hatte angekündigt, künftig weniger Geld durch den Kauf von Wertpapieren in die Wirtschaft zu pumpen.

Von

rtr

Kommentare (1)

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mmnews_de

13.02.2014, 14:57 Uhr

"Vielen Volkswirtschaften geht es gut wie lange nicht."

Kann man alles glauben, was in den gleichgeschalteten Massenmedien steht?

[...]

Luxemburgs Ex-Premier Jean-Claude Juncker hat vor einem Siegeszug der EU skeptischen Parteien bei der Europawahl am 25. Mai gewarnt.

Wird uns jetzt in den gleichgeschalteten Medien eine heile Welt vorgegaukelt?

[...]

Wer steht hinter den gleichgeschalteten Massenmedien?

Wie es hingegen wirklich aussieht in der Welt zeigen die aktuellen Arbeitslosenzahlen.

Die Arbeitslosenzahlen sind weltweit auf Rekordhoch!

Weltweit sind derzeit rund 202 Mio. Menschen ohne einen Job!

Diese Zahl hat jetzt die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) präsentiert. Bis Ende 2014 soll die Zahl dann sogar auf 206 Mio. steigen!
Und bis zum Jahr 2018 halten die ILO-Experten einen weiteren Anstieg auf mehr als 215 Millionen für möglich!

Wir haben auch Rekordzahlen bei der Arbeitslosigkeit in der Euro-Zone.
In Krisenländern wie Griechenland oder Spanien liegt die Arbeitslosenquote bei 25% oder sogar darüber!

Und so lange sich die Lage bei den Arbeitslosenzahlen nicht entspannt – so lange werden auch die davon betroffenen Volkswirtschaften keine Trendwende schaffen.

Doch die massiven Verwerfungen im Finanzsystem (die hauptsächlich zu der globalen Finanzkrise 2008/09 geführt haben) werden nicht angetastet. Daher läuft das globale Kreditgeldsystem mittel- bis langfristig auf einen Crash zu. Dabei ist dann auch unser Vermögen massiv gefährdet, so dass ich jeden nur ermuntern kann, uns aktiv um den Krisenschutz zu kümmern.

Beitrag von der Redaktion editiert. Bitte bleiben Sie sachlich.

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