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10.01.2017

23:41 Uhr

Weltwirtschaft

Die Weltbank sieht 2017 auf Wachstumskurs

Niedrige Rohstoffpreise und eine allgemeine Flaute hatten im Jahr 2016 die Prognosen für das Wirtschaftswachstum gedrückt. Nun sehen die Volkswirte der Weltbank Anzeichen dafür, dass der Rubel langsam wieder rollt.

Volle Ladung in den Containerterminals: Die Weltbank verspricht sich von 2017 ein etwas schnelleres Wirtschaftswachstum. dpa

Grünes Licht im Hamburger Hafen

Volle Ladung in den Containerterminals: Die Weltbank verspricht sich von 2017 ein etwas schnelleres Wirtschaftswachstum.

WashingtonDas weltweite Wirtschaftswachstum nimmt nach einem Bericht der Weltbank wieder etwas Schwung auf. Für das kommende Jahr prognostizieren die Volkswirte am Dienstag in Washington ein Wachstum der weltweiten Wirtschaftsleistung von 2,7 Prozent.

Für 2016 hatte die Weltbank wegen niedriger Rohstoffpreise und einer Flaute vor allem in den Industrieländern ein Wachstum von nur 2,4 Prozent vorhergesagt. "Nach Jahren mit enttäuschendem weltweitem Wachstum sehen wir nun bessere ökonomische Aussichten am Horizont", erklärte Weltbank-Präsident Jim Yong Kim.

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Die Weltwirtschaft wächst, doch der Handel hält nicht Schritt. Die globale Ökonomie renationalisiert sich, immer mehr Staaten versuchen, die gesellschaftlichen Folgen offener Grenzen zu überdecken. Ein riskantes Spiel.

Unsicherheit herrscht weiterhin noch über den künftigen Weg der USA als größter Volkswirtschaft der Welt. Die Ankündigungen des designierten Präsidenten Donald Trump, die Wirtschaft etwa mit Infrastrukturprojekten stimulieren zu wollen, könnte zu einem schnelleren Wachstum in den USA und damit in der Welt führen. Andererseits sei die von Trump ausgehende Tendenz zum Protektionismus ein großes Hindernis.

Für die USA sagt die Weltbank einen beschleunigten Anstieg des Bruttoinlandsprodukts von 2,2 (2016: 1,6) Prozent in diesem Jahr voraus, für China dagegen eine Verlangsamung auf 6,2 (2016: 6,7) Prozent.

Die Weltbank-Experten glauben, dass das Wachstum in den Industrieländern auf 1,8 Prozent der Wirtschaftsleistung ansteigen wird. Die Schwellen- und Entwicklungsländer sollen demnach, auch dank langsam steigender Rohstoffpreise um 4,2 Prozent wachsen, im Gegensatz zu 3,4 Prozent im abgelaufenen Jahr.

Kommentare (1)

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11.01.2017, 16:31 Uhr

Herr Mark Hoffmann11.01.2017, 15:09 Uhr
Es langt schon, wenn wir mit der Grün-Sozialistischen Merkel wieder in einen grün-linken"Nazi-Deutschland" wieder angekommen sind.

Herr Peter Spiegel11.01.2017, 16:13 Uhr
Obama hat in Nazi-Deutschland Asyl beantragt. Kim Jong-un hat es genehmigt.

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