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20.01.2014

19:09 Uhr

Weltwirtschaft

UNO sagen stärkeres Wachstum voraus

Ist die Krise vorüber? Nach Vorhersagen der Vereinten Nationen zieht das weltweite Wirtschaftswachstum an. Auch Europa kommt bei der UNO-Prognose gut weg, gravierende Probleme bleiben aber bestehen.

Eine Fahne der Vereinten Nationen. Laut einem UNO-Bericht steigt das weltweite Wirtschaftswachstum an. dpa

Eine Fahne der Vereinten Nationen. Laut einem UNO-Bericht steigt das weltweite Wirtschaftswachstum an.

New YorkDas weltweite Wirtschaftswachstum wird nach Einschätzung der Vereinten Nationen in diesem Jahr spürbar anziehen. Nach einem geschätzten Wachstum von 2,1 Prozent für das Jahr 2013 sagt der am Montag veröffentlichte UNO-Weltwirtschaftsbericht für 2014 ein Plus von 3,0 Prozent voraus. 2015 soll die Wirtschaftsleistung weltweit sogar um 3,3 Prozent steigen.

Grund für die besseren Vorhersagen seien das Ende der Rezession in Europa, das stärkere Wachstum in den USA und neuer Schwung in China und Indien, heißt es in dem Bericht. In der Euro-Zone hätten die Regeln zum möglichen Kauf von Staatsanleihen durch die Europäische Zentralbank den besseren Ausblick für die Region bewirkt.

Für Westeuropa sagen die UNO in diesem Jahr 1,5 Prozent Wachstum voraus, für 2015 sind es 1,8 Prozent. Spanien und Italien könnte es gelingen, die Rezession zu beenden und wieder zu wachsen - die Wirtschaftsleistungen von Griechenland und Zypern werden jedoch voraussichtlich weiter schrumpfen. Für Deutschland sagen die Experten 2014 ein Plus von 1,9 Prozent voraus.

Größte Volkswirtschaften 2013 - 2028

Rang 10

2013
Kanada
1,8 Billionen Dollar
2028
Kanada
3,7 Billionen Dollar
Quelle: CEBR. Angaben beziehen sich auf das geschätzte Bruttoinlandsprodukt

Rang 9

2013
Italien
2,1 Billionen Dollar
2028
Mexiko
3,7 Billionen Dollar

Rang 8

2013
Russland
2,1 Billionen Dollar
2028
Russland
4,1 Billionen Dollar

Rang 7

2013
Brasilien
2,2 Billionen Dollar
2028
Großbritannien
4,3 Billionen Dollar

Rang 6

2013
Großbritannien
2,65 Billionen Dollar
2028
Deutschland
4,3 Billionen Dollar

Rang 5

2013
Frankreich
2,7 Billionen Dollar
2028
Brasilien
5,1 Billionen Dollar

Rang 4

2013
Deutschland
3,6 Billionen Dollar
2028
Japan
6,4 Billionen Dollar

Rang 3

2013
Japan
5 Billionen Dollar
2028
Indien
6,6 Billionen Dollar

Rang 2

2013
China
8,9 Billionen Dollar
2028
USA
32,2 Billionen Dollar

Rang 1

2013
USA
16,7 Billionen Dollar
2028
China
33,5 Billionen Dollar

Damit bleibe die Lage auf dem Kontinent angespannt. Die Nachfrage in der Region sei bemerkenswert niedrig. „Banken, Unternehmen und private Haushalte versuchen weiterhin, ihre Bilanzen in Ordnung zu bringen“, heißt es weiter. Die hohe Arbeitslosigkeit werde nur langsam abgebaut werden können - das Wirtschaftswachstum sei zu schwach, um große Beschäftigungseffekte auszulösen.

Von

dpa

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