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30.10.2013

16:43 Uhr

Weniger Druck auf Fed

US-Inflationsrate sinkt deutlich

Die US-Notenbank Fed hat ein weiteres Argument, die Geldschleusen vorerst noch weit geöffnet zu lassen: Die Inflation in den Vereinigten Staaten ist trotz der lockeren Geldpolitik erneut deutlich gesunken.

Ein US-Dollar Geldschein: Inflationsrate sinkt weiter. dpa

Ein US-Dollar Geldschein: Inflationsrate sinkt weiter.

WashingtonIn den USA ist die Inflationsrate nochmals deutlich gesunken. Aufs Jahr gerechnet lag der Auftrieb der Verbraucherpreise im September nur noch bei 1,2 Prozent, teilte das Arbeitsministerium in Washington mit. Im Vormonat hatte die Jahresrate noch 1,5 Prozent betragen, im Juli sogar 2,0 Prozent. Die Kerninflation, die ohne stark schwankende Preise für Lebensmittel und Energie berechnet wird, sank um 0,1 Prozentpunkte auf 1,7 Prozent. Im Monatsvergleich stieg der Preisindex im September um 0,2 Prozent.

Es gibt daher durch die Inflationsrate weiterhin wenig Druck auf die US-Notenbank Fed, eine erste Zügelung der sehr lockeren - und damit möglicherweise preistreibenden - Geldpolitik zu unternehmen. Da sich die US-Konjunktur langsam erholt, hatte die Fed aber bereits angekündigt, die Notenpresse auf lange Sicht schrittweise zu drosseln.

Von

dpa

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