Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

12.01.2010

14:45 Uhr

Wetterkapriolen

Wirtschaft muss sich auf Klimawandel einstellen

Deutsche Unternehmen müssen sich auf Klimakapriolen wie Sturm, Starkregen und Hagel gefasst machen. Doch es gibt auch positive Seiten, wie eine Befrragung von 185 Umweltexperten bestätigt.

HB KÖLN. Drohende Wetterkapriolen wegen des Klimawandels beunruhigen die Mehrheit der Unternehmen in Deutschland. Rund 70 Prozent der Firmen befürchten negative Folgen für ihre Geschäfte durch Stürme, Starkregen oder Hagel, wie das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) am Dienstag in Köln mitteilte. Das habe eine Befragung von 185 Umweltexperten aus Unternehmen und Verbänden ergeben. Heißeren Sommern und milderen Wintern könnten dagegen 42 Prozent der Betriebe auch positive Seiten abgewinnen.

Die Land- und Forstwirtschaft dürfte nach Ansicht des IW am stärksten vom Klimawandel betroffen sein. Bauern müssten auf neue wärmeliebende und trockenheitsresistente Nutzpflanzen umschwenken, empfehlen die Wissenschaftler in ihrer Studie. So könnte die Hirse dem bald Winterweizen Konkurrenz machen. Ein wärmeres Klima wird nach Ansicht der Experten auch dem meistgepflanzten Nadelbaum, der Fichte, zu schaffen machen.

Die Energiewirtschaft könnte der Untersuchung zufolge künftig im Hochsommer Probleme bekommen, wenn das Wasser in den Flüssen knapp wird. Schließlich müssten Kernkraft- und Kohlekraftwerke gekühlt werden. Problematisch seien auch Schwankungen beim Energieverbrauch, wenn beispielsweise im Sommer die Klimaanlagen auf Hochtouren liefen. Hochspannungsleitungen müssten stabiler gebaut werden, um extremen Wetterereignissen besser zu trotzen.

Stürme, Hagel und Starkregen werden der Prognose zufolge künftig auch Straßen, Brücken, Schien, Häfen und Flughäfen stärker zusetzen als heute. Anderseits entstünden weniger Infrastrukturschäden wegen abnehmender Frost- und Eistage.

Kommentare (3)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

multirapid

12.01.2010, 21:50 Uhr

liebe Journalisten und Chefredakteure,

ihr könnt aufhören mit dem Schwindel - die Lügner haben bereits öffentlich zugegeben, dass ihre Daten gefälscht sind.
Es gibt keine Klimaerwärmung - und erst recht nicht wegen menschengemachtem CO2.

Die fehlenden Sonnenflecken sprechen eine völlig andere Sprache - wir werden in einigen Jahren noch Schnee im Mai haben und ihr wollt das Wintergetreide durch Hirse ersetzen?

bitte macht lieber eine Entziehungskur damit ihr von diesem blöden Methamphetamin runterkommt....

Martin Beckmann

12.01.2010, 22:26 Uhr

ihr Artikel gibt doch zumminestens einer branche gute Argumente, ihr Angebot zu akzeptieren. Klimawandel zeigt auch gute Entwicklungsmoeglichkeiten zur Versicherung von Verischerung von wetterbedingten Risiken auf, ganz zu schweigen von den Spekulationsmoeglichkeiten auf Chancen Risiken im bereich Rohstoffe. Wo also ist das Problem?

Martin Beckmann

12.01.2010, 22:38 Uhr

ihr Artikel gibt doch zumminestens einer branche gute Argumente, ihren Service in Anspruch zu nehmen. Klimawandel zeigt auch gute Entwicklungsmoeglichkeiten zur Versicherung von wetterbedingten Risiken auf, ganz zu schweigen von den Spekulationsmoeglichkeiten auf Chancen und Risiken im bereich Rohstoffe. Wo also ist das Problem?

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×