Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

12.02.2004

13:44 Uhr

Wirtschaftsforscher rudern schon wieder zurück

HWWA senkt Wachstumsprognose für 2004

Die Wirtschaftsforscher des Hamburgischen Welt Wirtschafts-Archivs (HWWA) haben ihre Wachstumsprognose für das Jahr 2004 nach unten korrigiert. Nach aktuellen Angaben erwarten die Forscher nun nur noch einen Anstieg von 1,5 und nicht mehr 1,7 Prozent.

HB HAMBURG. Der wesentliche Grund für die Korrektur der im Dezember getroffenen Einschätzung liegt nach HWWA-Mitteilung vom Donnerstag im Höhenflug des Euro. Für 2004 rechnet das Institut jetzt mit einem Kurs von 1,25 Dollar/Euro. Dennoch erwartet das Hamburgische Welt Wirtschafts-Archiv (HWWA), dass der Export aufwärtsgerichtet sein und die Konjunktur stützen werde. Nur sein Anstieg dürfte geringer ausfallen als bei niedrigerem Euro-Kurs, hieß es.

Trotz des geringen Wachstums des Bruttoinlandsprodukts stellt sich laut HWWA die Lage am Arbeitsmarkt günstiger dar als im Dezember. Die Zahl der Arbeitslosen werde mit 4,28 Mill. um rund 120 000 niedriger ausfallen als nach der Prognose Ende Dezember. Das führt das HWWA auf die Revision der Erwerbstätigenstatistik zu Jahresbeginn zurück. Die Einschätzung der grundlegenden Arbeitsmarktsituation hat sich durch die revidierten Daten nicht geändert, hieß es. Nach wie vor rechnet das Institut nur mit einer zögerlichen Besserung im Laufe des Jahres. Es bezifferte die Arbeitslosenquote auf 10,1 %. Für den privaten Konsum wurde ein Zuwachs von 1,2 % prognostiziert, für die Inflationsrate 1,4 %.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×