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15.05.2015

13:41 Uhr

Wirtschaftskrise in Russland

Russische Notenbank stützt einheimische Banken weiter

Russlands Banken werden weiter durch die Notenbank des Landes gestützt. Das Institut verlängerte angesichts der anhaltenden Wirtschaftskrise sein Hilfsprogramm wie günstigere Wechselkurse.

Russlands Notenbank greift den angeschlagenen Kreditinstituten des Landes weiter unter die Arme. dpa

Verlängerte Bankenhilfe

Russlands Notenbank greift den angeschlagenen Kreditinstituten des Landes weiter unter die Arme.

MoskauDie russische Notenbank greift dem Bankensektor angesichts der anhaltenden Wirtschaftskrise länger unter die Arme. Die gelockerten Regeln würden bis zum 1. Oktober beibehalten, teilte die Zentralbank am Freitag mit. Die im Dezember eingeführten Hilfen sollten ursprünglich am 1. Juli auslaufen. Konkret nennt die Notenbank neue Wechselkurse, die die Geldhäuser bei der Bewertung ihrer Risikopapiere nutzen dürfen.

Laut der Notenbank sind diese Kurse allerdings nicht mehr ganz so vorteilhaft für die Banken wie noch im Dezember. Darüber hinaus müssen die Finanzinstitute weiterhin keine Rückstellungen für Kredite vornehmen, die wegen der westlichen Sanktionen im Zuge des Ukraine-Konflikts gefährdet seien.

Nach einem dramatischen Sinkflug hat sich auch die Landeswährung Rubel mittlerweile stabilisiert: Sie legte zum Dollar in diesem Jahr bereits rund 18 Prozent zu. Im ersten Quartal war die russische Wirtschaft um zwei Prozent im Jahresvergleich geschrumpft.

Von

rtr

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