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16.04.2011

11:36 Uhr

Zentralbank

Chinas Geldpolitik wird straff bleiben

China wird bei seiner Geldpolitik die Zügel noch länger straff anziehen. Der Yuan sei eines der Mittel zur Inflationsbekämpfung, sagte der Chef der chinesischen Zentralbank, Zhou Xiaochuan.

Chinas Zentralbankchef, Zhou Xiaochuan, will die geldpolitischen Zügel weiter straff halten. Quelle: dapd

Chinas Zentralbankchef, Zhou Xiaochuan, will die geldpolitischen Zügel weiter straff halten.

BoaoDie Teuerungsrate im März von 5,4 Prozent sei höher als das von der Regierung ausgegebene Ziel. Die Bank müsse also handeln. China werde aber umsichtig vorgehen, um nicht die Spekulation anzuheizen. „Der internationale Markt verfügt über exzessive Liquidität.“ Würden die Zinsen aggressiv erhöht, könne dies viel Spekulationskapital anlocken, warnte Zhou. Seit Oktober wurde der Leitzins viermal erhöht und die Mindestreserveanforderungen für die Banken wiederholt angehoben. So soll Geld aus dem Wirtschaftskreislauf gezogen und damit der Preisdruck verringert werden. 

Die chinesische Landeswährung Yuan sollte im Laufe der Zeit flexibler werden, sagte Zhou. China habe keinen Zielwert für den Yuan festgelegt. Die Landeswährung darf sich nur in einem eng begrenzten Spielraum bewegen. In den vergangenen Tagen trieb die chinesische Regierung den Kurs aber schrittweise nach oben. Der Yuan notiert zum Dollar inzwischen auf einem Rekordhoch. Gewinnt der Yuan an Wert, werden chinesische Produkte im Ausland teurer - ausländische Erzeugnisse und Rohstoffe aber für die Importeure billiger.

 

Von

rtr

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