Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

13.11.2012

10:58 Uhr

ZEW-Index fällt

Finanzexperten befürchten schrumpfende Wirtschaft

Die Erwartungen für die deutsche Wirtschaft werden immer pessimistischer. Nach der Intervention von EZB-Chef Draghi hatten Finanzexperten Hoffnung geschöpft. Doch nun hat sich ihr Ausblick eingetrübt.

Der Autoabsatz läuft schleppend. Hier das Autoterminal in Bremerhaven. dpa

Der Autoabsatz läuft schleppend. Hier das Autoterminal in Bremerhaven.

Berlin/MannheimBörsenprofis blicken wieder mit mehr Sorge auf die deutsche Wirtschaft. Das ZEW-Barometer für die Entwicklung der Konjunktur in den kommenden sechs Monaten fiel im November überraschend um 4,2 auf minus 15,7 Punkte. Das ist der erste Rückgang nach zuvor zwei Anstiegen in Folge, teilte das Mannheimer Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) am Dienstag zu seiner Umfrage unter 263 Anlegern und Analysten mit.

Von Reuters befragte Ökonomen hatten im Schnitt eine Verbesserung auf minus 9,8 Punkte erwartet. "Die im Euro-Raum vorherrschenden rezessiven Entwicklungen strahlen über den Außenhandels- und Vertrauenskanal auf die deutsche Volkswirtschaft aus", sagte ZEW-Chef Wolfgang Franz. "Dies dürfte die Konjunktur in Deutschland in den nächsten sechs Monaten belasten."

Auch die Lage bewerteten die Experten schlechter als im Vormonat: Dieses Barometer fiel um 4,6 auf 5,4 Punkte. Ökonomen hatten plus 8,0 Zähler vorausgesagt. Zuletzt hat sich das Konjunkturbild deutlich eingetrübt: Industrieaufträge, Produktion und Exporten waren überraschend deutlich gefallen.

"Die Marktstabilisierung der vergangenen Monate wirkt sich leider nicht auf die Stimmungsindikatoren aus," sagte Uwe Angenendt, Analyst von der BHF Bank. Das ZEW-Barometer sei ein weiteres Indiz dafür. "Die Wahrscheinlichkeit, dass wir in den Wintermonaten in die Rezession rutschen, ist gestiegen," sagte er

Auch Ulrich Wortberg von der Helaba wertet den Rückgang als schlechtes Zeichen. "Die Beurteilung der wirtschaftlichen Aussichten ist gefallen, was in Anbetracht der ebenfalls gesunkenen Lagebeurteilung überrascht und negativ zu beurteilen ist. Bezüglich der deutschen Konjunkturentwicklung kann keine Entwarnung gegeben werden. Die Indikation für den Ifo-Geschäftsklimaindex ist in der Summe negativ."

Von

rtr

Kommentare (10)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

Account gelöscht!

13.11.2012, 12:07 Uhr

Das politische Koordinatensystem wird immer weiter nach links gezogen - alles was nicht vaterlandslos, EU- und EURO-besessen sein will ist "rechts-extrem". Männer sind sowieso potentielle Gewalttäter - das ist der O-Ton der deutschen Links-Presse seit Jahren schon. Und es wird immer schlimmer. Alles, was politisch rechts vom politischen Koordinaten-Ursprung ist, die bürgerliche Mitte, die Konservativen, die sich für Deutschland Wohlstand einsetzen wollen (sogenanntes rechtes Gedankengut), werden als "Gestrige" diffamiert - alle Macht an Brüssel-Zentral-Staat ist die Devise der Alt-Parteien - unisono. Der V-Leute-Skandal NSU wird medienwirksam auf alles was rechts der politischen Mitte ist ausgekippt (sogenanntes rechtes Gedankengut). Wer isch also nicht politisch beschmutzen lassen will in Deutschland - der muss immer weiter nach links rutschen.

Der ausbeutende Staat macht seine Bürger anhängig von seinen staatlichen Hilfen und hält sie dadurch "gefügig". Gleichzeitig wird Angst geschürt "Rente weg" - "Vermögen weg" damit der EURO und die ausufernde Verschuldung akzeptiert wird. Die Medien wollen den Deutschen nur Floskeln einreden "Öffentliche Meinung" wird von oben produziert. DPA-Meldunge aus dem Bundespresseamt werden willenlos von den Medien weiterverbreitet.

Der Staat plündert die Leute aus, frisst ihre Steuern für ihre fetten Diäten und Pensionen, beim Volk wird immer weiter gekürzt bis alle in der Unterschicht sind. Die Beamten und Politiker bekommen horrend hohe Gehälter, zahlen keine KV und auch keine RV. Das ist doch Schmarotzertum. Und als "I-Tüpfel" verschuldet sich der Staat im Namen der Deutschen immer weiter und übernimmt auch noch die Schulden der Süd-Staaten. Klasse !

Ich sag's ja, der Staat ist das wahre gefrässige Monster. Reich ist jeder über 25.000 EUR im Jahr und mit mehr als 10.000 EUR auf dem Konto. Mit "Grün" im Finanzministerium werden die Privat-Insolvenzen sprunghaft ansteigen, Die Leute sind ja "Opfer" der Werbe-Industrie.

nanoflo

13.11.2012, 12:14 Uhr

SayTheTruth hat Recht!!!!!!!!!!!!!!
Der Staat plündert die Leute aus, frisst ihre Steuern für ihre fetten Diäten und Pensionen, beim Volk wird immer weiter gekürzt bis alle in der Unterschicht sind. Die Beamten und Politiker bekommen horrend hohe Gehälter, zahlen keine KV und auch keine RV. Das ist doch Schmarotzertum. Und als "I-Tüpfel" verschuldet sich der Staat im Namen der Deutschen immer weiter und übernimmt auch noch die Schulden der Süd-Staaten. Klasse !
Wenn es Gerechtigkeit gäbe, würden Pensionen und Renten auf Haargenau das gleiche Niveau gebracht!
Also "noch" ca. 71 % (Pensionsniveau)!!!
Nicht etwa 43% wie es der "Normalo" zu erwarten hat.
Das entspricht nicht der Gleichheit vor dem Gesetz!!!!!!!!!!!

Account gelöscht!

13.11.2012, 12:29 Uhr

Es ist schwer in diesem Staat "Patriot" zu sein ohne als Nazi eingestuft zu werden. Als Mittelständler muss man sich heutzutage fast schämen Geld zu verdienen. Die meissten Politiker sind ausgemachte Nullen, haben nie richtig gearbeitet, verstehen nichts von Wertschöpfung und müssen sich auch keine Sorgen um Altersarmut machen. Immer nur die grosse Fresse bei Jauch und Co. Wir haben öffentliche Auftraggeber die zahlen uns 10,70 Euro/Stunde verlangen aber gleichzeitig in der Presse eine Zahlung von Mindestlöhnen. Die Wähler sind die Mittellosen und Renter. Aber wie sagt man so schön: "Damit kann man keinen Staat machen" oder "Deutschland schafft sich ab".

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×