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18.11.2014

10:59 Uhr

ZEW-Konjunkturerwartungen steigen

Aufschwung voraus!

Mit den Konjunkturerwartungen ging es in diesem Jahr bisher nur in eine Richtung: nach unten. Dieser Trend ist nun gebrochen. Erstmals steigt der ZEW-Index 2014. Für die leichte Zuversicht gibt es verschiedene Gründe.

Aufschwung voraus: Die ZEW-Konjunkturerwartungen sind erstmals in diesem Jahr gestiegen. dpa

Aufschwung voraus: Die ZEW-Konjunkturerwartungen sind erstmals in diesem Jahr gestiegen.

Nach einer langen Durststrecke blicken Börsenprofis wieder mit größerem Optimismus auf die deutsche Wirtschaft. Das Barometer für die ZEW-Konjunkturerwartungen stieg im November auf plus 11,5 Zähler von minus 3,6 Punkten im Vormonat, wie das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) am Dienstag zu seiner Umfrage unter 220 Anlegern und Analysten mitteilte. Ökonomen hatten lediglich mit plus 0,5 Punkten gerechnet. „Erstmals im aktuellen Jahr steigen die ZEW-Konjunkturerwartungen“, sagte ZEW-Präsident Clemens Fuest.

Dazu dürften die Wachstumszahlen für die Euro-Zone beigetragen haben, die aus seiner Sicht für eine wirtschaftliche Stabilisierung sprechen. Der Währungsraum schaffte im dritten Quartal ein Plus von 0,2 Prozent. Die Börsianer bewerteten auch die aktuelle Lage etwas besser als zuletzt. Dieses Barometer stieg leicht auf 3,3 Punkte. Hier hatten Ökonomen mit 1,8 Zählern gerechnet.

Das sind die wichtigsten Handelspartner Deutschlands

Platz 10 – Russland

Export von Waren im Wert von: 35,8 Milliarden Euro

Platz 9 – Belgien

Export von Waren im Wert von: 42,44 Milliarden Euro

Platz 8 – Polen

Export von Waren im Wert von: 42,47 Milliarden Euro

Platz 7 – Italien

Export von Waren im Wert von: 53,25 Milliarden Euro

Platz 6 – Österreich

Export von Waren im Wert von: 56,28 Milliarden Euro

Platz 5 – China

Export von Waren im Wert von: 66,91 Milliarden Euro

Platz 4 – Niederlande

Export von Waren im Wert von: 70,97 Milliarden Euro

Platz 3 – Großbritannien

Export von Waren im Wert von: 75,49 Milliarden Euro

Platz 2 – USA

Export von Waren im Wert von: 89,35Milliarden Euro

Platz 1 – Frankreich

Export von Waren im Wert von: 99,98 Milliarden Euro

alle Angaben für 2013, Quelle: Statista

Die deutsche Wirtschaft war im Sommer haarscharf an einer von manchen Experten befürchteten Rezession vorbeigeschrammt und um 0,1 Prozent gewachsen. Für Zuversicht sorgte auch, dass Exporte und Industrieaufträge trotz eines schwierigen Umfelds im September zulegen konnten.

Der Anstieg der Konjunkturerwartungen ist der erste nach zehn Rückgängen in Folge. Nach Einschätzung von Volkswirten ist es noch zu früh, von einer Trendwende beim Stimmungsindikator zu sprechen. Die bessere Stimmung unter Finanzmarktexperten sei unter anderem auch mit der jüngsten Erholung an den Aktienmärkten zu erklären, hieß es.


Das ZEW gibt trotz der Stimmungsaufhellung keine Entwarnung für die deutsche Wirtschaft. „Das wirtschaftliche Umfeld bleibt angespannt“, sagte Institutschef Clemens Fuest. Als Grund nannte er die weiter anhaltenden geopolitischen Spannungen.

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Von

rtr

Kommentare (16)

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Account gelöscht!

18.11.2014, 11:39 Uhr

Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

Frau Pia Paff

18.11.2014, 12:05 Uhr

Oooooh ... jetzt geht es wieder aufwärts.
Sah vor 2 Tagen noch ganz anders aus. Irgend etwas ist oberfaul ... bei der Journaille!

Hankon Rotten

18.11.2014, 12:20 Uhr

Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

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