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20.08.2015

08:16 Uhr

Konservative Anlage mit Aktien

„Liebling, ich habe den Aufschwung verpasst!“

VonAndreas Oswald
Quelle:Tagesspiegel

Deutsche Aktien liegen gut 14 Prozent über dem Vorjahreswert. Jüngste Kursrückschläge schrecken Neueinsteiger ab. Es gibt aber Strategien für den behutsamen Einstieg – damit man nicht den nächsten Aufschwung versäumt.

Es ist unmöglich, den perfekten Zeitpunkt für den Aktieneinstieg zu finden: Wer sich auf eine Strategie verständigt, kann Verlustängste abbauen.

Zwiegespräch

Es ist unmöglich, den perfekten Zeitpunkt für den Aktieneinstieg zu finden: Wer sich auf eine Strategie verständigt, kann Verlustängste abbauen.

BerlinDie Deutschen und die Aktien – das ist eine schwierige Geschichte. Auch wenn etliche Experten angesichts der niedrigen Zinsen zu mehr Aktienkäufen raten, halten sich die Bundesbürger eher zurück: Gerade einmal sechs Prozent ihres Vermögens haben sie derzeit in Anteilsscheinen investiert. Was viele Anleger umtreibt, ist dabei vor allem die Angst vor dem nächsten Crash.

Fallen die Kurse, wie es regelmäßig vorkommt, bereitet das vielen Verbrauchern Sorgen. Zwar wollen die Deutschen einerseits durchaus Geld in Aktien investieren, um eine höhere Rendite zu erzielen. Andererseits wollen sie aber trotzdem nachts noch ruhig schlafen können – und nicht ständig die Kurse im Blick haben müssen.

Dabei gibt es zwei Strategien, die helfen können, das Risiko in den Griff zu bekommen: ein „gestaffelter Einstieg“ und das sogenannte „Rebalancing“. Kombiniert man diese beiden Ansätze miteinander, kann das helfen, die Anlage in Aktien kalkulierbarer zu machen. Wichtig ist allerdings: Es geht dabei nicht um die kurzfristige Geldanlage.

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Wer es rein auf den schnellen Gewinn abgesehen hat, wird auch mit dieser Taktik nicht zwangsläufig Erfolg haben. Experten raten bei der Aktienanlage stets einen längerfristigen Horizont von 20 Jahren oder mehr im Blick zu haben. Denn: Je kurzfristiger man in Aktien investiert, desto riskanter ist die Anlage.

Wer sich das Schaubild des deutschen Leitindex Dax oder des schon sehr viel länger existierenden Dow Jones anschaut, stellt schnell fest, dass sich der Aktienmarkt über mehrere Jahrzehnte hinweg stets nach oben bewegt hat. Ebenfalls deutlich zu erkennen sind aber auch immer wieder starke Einbrüche – mal um 30 Prozent, 50 Prozent, auch einen Kursrutsch um 70 Prozent hat es bereits gegeben. Solche Krisen wird es auch in Zukunft geben, davon sind Experten überzeugt.

Für Anleger ist solch ein Crash natürlich erst einmal ein Schock. Dabei hilft es jedoch, sich klarzumachen, dass es in der Vergangenheit im Anschluss an solche Crashs auch immer wieder Aufwärtstrends gegeben hat, die zu neuen Höchstständen geführt haben. Wer sich zudem klar macht, dass es immer Crashs geben wird, der wird nicht überrascht und gerät nicht in Panik. Der Anleger empfindet es dann als natürlich, dass es auf und ab geht und er diesen Prozess aktiv steuert, indem er gestaffelt einsteigt und Rebalancing betreibt.

Kommentare (11)

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Herr Peter Spiegel

20.08.2015, 10:20 Uhr

Man kann nur jungen Leuten raten, wenn sie etwas übrig haben, in ertragreiche
Aktien anzulegen.

Herr walter rehm

20.08.2015, 11:29 Uhr

Wenn die jungen Leute nch finanzielle Möglichkeiten haben...dann einen Hochfrequenzrechner kaufen...ein gutes Algoprogramm....die Maschinen dann vollautomatisch arbeiten lassen...die freie Zeit nutzen ...was eben junge Leute so machen...Kindergeld ist auch interessant

Lea Blessing

20.08.2015, 14:32 Uhr

Hallo `Seimal Wiederda´,

das mit dem Hochfrequenzrechner und dem vollautomatisch arbeiten lassen, das interessiert mich. Kannst du mich darin beraten?

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