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03.03.2014

17:42 Uhr

Krise in der Ukraine

EZB-Chef Draghi warnt vor Folgen der Ukraine-Krise

Währungsturbulenzen in Schwellenländern haben nach Meinung von Mario Draghi weniger geopolitisches Konfliktpotential als die Krim-Krise. Deswegen will er die weitere Entwicklung im Auge behalten. Die Angst geht um.

EZB-Präsident Mario Draghi ist besorgt wegen der Krise auf der ukrainischen Halbinsel Krim. AFP

EZB-Präsident Mario Draghi ist besorgt wegen der Krise auf der ukrainischen Halbinsel Krim.

BrüsselDie Spannungen in der Ukraine treiben auch EZB-Chef Mario Draghi um. Der Konflikt habe ganz andere geopolitische Dimensionen als die jüngsten Auswirkungen der Währungsturbulenzen in Schwellenländern, warnte er am Montag vor dem Wirtschafts- und Geldpolitikausschuss des Europäischen Parlaments. „Wir sollten das mit großer Aufmerksamkeit im Auge behalten.“ Rein wirtschaftlich betrachtet seien die Verflechtungen zwischen der Euro-Zone und der Ukraine hingegen nicht besonders stark. Der Streit zwischen der Ukraine und Russland ist zuletzt eskaliert. Kriegsängste drückten die Börsen weltweit.

Russland brachte laut ukrainischen Grenzschützern weitere Truppen am Übergang zur Halbinsel Krim in Stellung. Die Regierung in Moskau begründet den Militäreinsatz mit einer lebensbedrohlichen Lage für Russen und Angehörigen der russischen Streitkräfte auf ukrainischem Territorium. Der Westen pocht auf der Wahrung der Souveränitätsrechte der Ukraine. Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) beriet über die Einrichtung einer Kontaktgruppe, die in dem Konflikt vermitteln könnte.

Von

dpa

Kommentare (1)

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Account gelöscht!

03.03.2014, 18:18 Uhr

Was soll denn das?

Worin liegt der Unterschied zwischen der Ukraine und Griechenland? Sollte er sich nicht um den eigenen Schreibtisch kümmern oder sieht er in der Ukraine die Möglichkeit Deutschland noch mehr zu schädigen?

Betrachtet man das Ganze von außen, dann ist seine Uhr schon lange abgelaufen. Herr Weidmann sollte die EZB übernehmen, bevor es gänzlich zu spät ist. Die Euroländer haben einen Anspruch auf eine Rettung. Das was Draghi abliefert, ist auch bei wohl wollender Betrachtung nicht akzeptabel.

Schlechte Leistung und Vertragsbruch! Welche Nachsicht hat er verdient?

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