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13.04.2006

11:30 Uhr

Langzeitvergleich

Deutsche Aktien erfreuen Fondssparer

Mit deutschen Aktien ließ sich in den vergangenen Jahren gutes Geld verdienen. Das spiegelt auch die jüngste Statistik des deutschen Fondsverbandes Bundesverband Investment und Asset Management (BVI) wider.

HB FRANKFURT. Mit deutschen Aktienfonds erzielten Anleger seit drei Jahren über alle Fondsarten hinweg die höchsten Wertzuwächse: Knapp 34 Prozent im Jahr brachten Fonds auf deutsche Aktien seit März 2003 durchschnittlich ein. In den vergangenen zwölf Monaten (per Ende März) erzielten sie sogar ein Plus von 36 Prozent. Den Dax konnten die Fondsmanager im Durchschnitt aber nicht schlagen: Der Börsenindex kletterte in den vergangenen zwölf Monaten 37 Prozent, seit März 2003 rund 35 Prozent im Jahr.

Auch im Langfristvergleich führen deutsche Aktienfonds die Gruppenstatistik an mit einer durchschnittlichen Wertsteigerung von 7,5 Prozent im Jahr über 20 Jahre. Dafür müssen Anleger aber eine überdurchschnittliche Wertschwankung von gut 23 Prozent in Kauf nehmen. Global anlegende Aktienfonds schwanken knapp 19 Prozent im Wert. Internationale Aktienfonds brachten Anlegern in den vergangenen drei Jahren eine Rendite von knapp 20 Prozent pro Jahr ein, in den vergangenen zwölf Monaten sogar 27 Prozent. Europäische Aktienfonds schnitten mit 24 beziehungsweise 30 Prozent besser ab.

In beiden Fondsgruppen erzielten die Fondsmanager zuletzt bessere Ergebnisse gegenüber den Börsenindizes: Der MSCI World legte seit März 2005 um 16 Prozent zu, der Euro Stoxx 50 um 26 Prozent.

Wegen der anziehenden Zinsen erzielten Euro-Rentenfonds schwache Renditen: 1,4 Prozent in den letzten zwölf Monaten beziehungsweise 3,5 Prozent seit März 2003. Damit blieben sie hinter ihrer Langfristrendite von knapp sechs Prozent pro Jahr zurück.

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