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01.04.2006

14:42 Uhr

HB FRANKFURT. Der Energiekonzern Eon will den spanischen Konkurrenten Endesa übernehmen, Chemieriese BASF verlängert sein Angebot für den US-Katalysator-Spezialisten Engelhard, Bayer kauft Schering - Fusionen und Übernahmen (M&A) beherrschen derzeit die Schlagzeilen. Der M&A-Markt, auf dem deutsche Firmen eine wachsende Rolle spielen, könnte 2006 weiter wachsen - mit positiven Folgen für Anleger.

Zwar war 2005 im Bereich M&A das beste Jahr seit dem Rekordjahr 2000. Weil das Gesamtvolumen mit 2,3 Bill. Dollar aber noch 35 Prozent unter dem damaligen Wert lag, ist mit einer Fortsetzung des M&A-Trends zu rechnen. Das wirtschaftliche Umfeld ist durch das niedrige Zinsniveau, die günstige Bewertung europäischer Unternehmen und die positive Stimmung an den Aktienmärkten ideal für Firmenkäufe und Übernahmen.

Anleger können davon durch hohe Übernahmeprämien profitieren. Abgesehen von hohen Transaktionskosten dürfte es Anlegern aber schwer fallen, potenzielle Übernahmekandidaten frühzeitig zu erkennen.

Intelligente Zertifikate-Strategien erleichtern die Auswahl und ermöglichen überdurchschnittliche Renditen. Ein Korb mit 50 Übernahmekandidaten, in den man mit einem Index-Zertifikat investieren kann, erzielte in den vergangenen drei Monaten eine Performance von rund 16 Prozent - der Vergleichsindex DJ Stoxx 600 kam in diesem Zeitraum auf einen Wertzuwachs von ungefähr 8,6 Prozent.

Sebastian Bleser ist Zertifikate-Experte bei der Société Générale.

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