Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

07.11.2016

17:39 Uhr

Musterdepots

25 Prozent über Stoxx 50

Das Depot von Handelsblatt-Redakteur Georgios Kokologiannis hat seinen Vorsprung auf den Vergleichsindex Stoxx 50 um 25 Prozent ausbauen können. Für die US-Wahl hat er sich eine Strategie zurecht gelegt.

Georgios Kokologiannis Pablo Castagnola

Georgios Kokologiannis

Auf über 25 Prozentpunkte ausgebaut hat das Depot seinen Vorsprung auf den Vergleichsindex Stoxx 50. Das Portfolio profitiert nicht nur von Aufwärtsphasen an den Börsen. Mit speziellen Anlagepapieren versuche ich auch dann Rendite zu erzielen, wenn die Aktienkurse stagnieren oder fallen.

Georgios Kokologiannis

Der Redakteur

Mit Geldanlagethemen beschäftigt sich der Diplom-Kaufmann beim Handelsblatt seit über 16 Jahren - davor bereits während seines Studiums der Betriebswirtschaftslehre und beim Finanzconsulting einer Unternehmensberatung.

Twitter: @kokologiannis

Die Strategie

"Mein Ziel ist es, eine durchschnittliche Rendite von sechs bis acht Prozent per annum zu erreichen – und das möglichst nervenschonend. Zwei Kernbestandteilen meiner Strategie: Erstens der Einsatz von Anlagezertifikaten und anderen Derivaten, mit denen sich zum einen Depotpositionen absichern lassen und die es zum anderen ermöglichen, auch von schwierigen Phasen an den Aktien- und Rohstoffmärkten zu profitieren. Zweitens arbeite ich bei risikoreicheren Engagements mit Stopp-Loss-Marken - das soll dazu beitragen, dass ich nicht zu lange an Fehlinvestitionen festhalte."

Die Regeln

Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn werden maximal drei Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, in welchen Abständen sie gemäß ihrer Anlegerperspektive konservativ, chancenorientiert oder spekulativ in Wertpapiere investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,5 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern. Ein Redakteur kann an einigen Tagen eine Kommentarpause einlegen - das Portfolio kann sich dennoch ändern.

Sollten Dax & Co. etwa nach einem Sieg Hillary Clintons bei den US-Präsidentschaftswahlen in Jubellaune verfallen, werde ich Reverse-Bonuszertifikaten aufstocken (WKN: CD0EYZ), die sich auf den deutschen Leitindex beziehen. Damit setze ich seit August auf ein Auslaufen der Hausse am hiesigen Markt. Bereits jetzt hat diese Depotposition mehr als fünf Prozent an Wert gewonnen.

 

Diese Finanzvehikel profitieren davon, wenn dem insgesamt mehr als siebenjährigen Börsenaufschwung die Luft ausgeht - oder der Dax bis Juni 2017 sogar deutlich einbricht. Mindestens sechseinhalb weitere Prozent Ertrag lassen sich mit den Reverse-Bonuszertifikaten bis nächsten Juni erzielen, solange der Dax unter der Marke von 12.100 Punkten bleibt. Umgerechnet entspricht das einer zusätzlich noch möglichen Rendite von über zehn Prozent per annum.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×