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24.10.2016

17:49 Uhr

Musterdepots

Abgerechnet wird zum Laufzeitende

Leicht ins Minus gerutscht ist ein Dax-Reverse-Bonuszertifikat im Depot von Georgios Kokologiannis, weil das deutsche Börsenbarometer die Marke von 10.800 Punkten übersprungen hat. Doch das ist kein Grund zur Sorge.

Georgios Kokologiannis Pablo Castagnola

Georgios Kokologiannis

Leicht ins Minus gerutscht ist ein Dax-Reverse-Bonuszertifikat in meinem Depot (WKN CD0EYZ), weil das deutsche Börsenbarometer die Marke von 10.800 Punkten übersprungen hat. Denn Reserveprodukte verhalten sich gegensätzlich zur Entwicklung des Basiswertes.

Georgios Kokologiannis

Der Redakteur

Mit Geldanlagethemen beschäftigt sich der Diplom-Kaufmann beim Handelsblatt seit über 16 Jahren - davor bereits während seines Studiums der Betriebswirtschaftslehre und beim Finanzconsulting einer Unternehmensberatung.

Twitter: @kokologiannis

Die Strategie

"Mein Ziel ist es, eine durchschnittliche Rendite von sechs bis acht Prozent per annum zu erreichen – und das möglichst nervenschonend. Zwei Kernbestandteilen meiner Strategie: Erstens der Einsatz von Anlagezertifikaten und anderen Derivaten, mit denen sich zum einen Depotpositionen absichern lassen und die es zum anderen ermöglichen, auch von schwierigen Phasen an den Aktien- und Rohstoffmärkten zu profitieren. Zweitens arbeite ich bei risikoreicheren Engagements mit Stopp-Loss-Marken - das soll dazu beitragen, dass ich nicht zu lange an Fehlinvestitionen festhalte."

Die Regeln

Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn werden maximal drei Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, in welchen Abständen sie gemäß ihrer Anlegerperspektive konservativ, chancenorientiert oder spekulativ in Wertpapiere investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,5 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern. Ein Redakteur kann an einigen Tagen eine Kommentarpause einlegen - das Portfolio kann sich dennoch ändern.

Doch abgerechnet wird bei Bonus-Derivaten erst zum Laufzeitende, in diesem Fall erst Mitte Juni 2017. Wenn bis dahin der Dax nicht die Marke von 12.100 Punkten erreicht oder überschritten hat, wird daraus eine Verlustposition. 

Mit dem Überwinden der Marke von 10.800 Punkten hat der Leitindex gleichzeitig ein neues Jahreshoch markiert. Aus diesem Grund glauben viele, dass nun der Startschuss für eine Jahresendrally erfolgt ist. Da bin ich vorsichtiger, an eine Rally glaube ich derzeit nicht. Und werde eher den Bestand von Reversprodukten erhöhen, um mit diesen Zertifikaten von fallenden, seitwärtstendierenden oder sogar leicht steigenden Kurse zu profitieren.

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