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26.05.2015

19:25 Uhr

Musterdepots

Aktienmärkte haben großes Abwärtspotenzial

Seit Wochen nehmen die Schwankungen beim Deutschen Aktienindex zu. Eine Herausforderung für die Autoren der Musterdepots. Sie versuchen mit unterschiedlichen Strategien, die Volatilität für sich zu nutzen.

Georgios Kokologiannis Pablo Castagnola

Georgios Kokologiannis

Die aktuelle Börsenstimmung zeigt: Anleger warten mit neuen Investitionen ab. So zumindest lautet das Ergebnis des Dax-Sentiments, einer wöchentlichen Umfrage auf Handelsblatt Online unter mehr als 2200 Teilnehmern. Der aktuellen Auswertung zufolge dürfte der deutsche Leitindex in dieser Handelswoche zwischen 11.400 und 11.800 Punkten schwanken.

Obwohl die regelmäßige Umfrage aus lediglich vier Fragen besteht, lassen sich daraus in der Regel erstaunlich treffsichere Prognosen ableiten: Nahezu alle größeren Kursbewegungen seit dem Start im Oktober 2014 wurden richtig vorhergesagt. Laut der Auswertung des Dax-Sentiments sind Kurse unter 11.400 Punkten oder sogar 11.000 Zählern ein interessantes Kaufniveau.

Georgios Kokologiannis

Der Redakteur

Mit Geldanlagethemen beschäftigt sich der Diplom-Kaufmann beim Handelsblatt seit über 16 Jahren - davor bereits während seines Studiums der Betriebswirtschaftslehre und beim Finanzconsulting einer Unternehmensberatung.

Twitter: @kokologiannis

Die Strategie

"Mein Ziel ist es, eine durchschnittliche Rendite von sechs bis acht Prozent per annum zu erreichen – und das möglichst nervenschonend. Zwei Kernbestandteilen meiner Strategie: Erstens der Einsatz von Anlagezertifikaten und anderen Derivaten, mit denen sich zum einen Depotpositionen absichern lassen und die es zum anderen ermöglichen, auch von schwierigen Phasen an den Aktien- und Rohstoffmärkten zu profitieren. Zweitens arbeite ich bei risikoreicheren Engagements mit Stopp-Loss-Marken - das soll dazu beitragen, dass ich nicht zu lange an Fehlinvestitionen festhalte."

Die Regeln

Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn werden maximal drei Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, in welchen Abständen sie gemäß ihrer Anlegerperspektive konservativ, chancenorientiert oder spekulativ in Wertpapiere investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,5 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern. Ein Redakteur kann an einigen Tagen eine Kommentarpause einlegen - das Portfolio kann sich dennoch ändern.

Ich glaube, dass die Aktienmärkte sogar noch größeres Abwärtspotenzial haben: Den jüngsten Einbruch bei Dax und Co. um mehrere hundert Punkte halte ich nur für einen Vorgeschmack auf die anstehenden Kursausschläge der kommenden Monate. Ich bin mir sicher, dass der deutsche Leitindex demnächst wieder deutlich unter die 11.000er-Marke zurückfallen wird – und habe mein Depot rechtzeitig für dieses Szenario gewappnet.

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