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09.03.2016

18:12 Uhr

Musterdepots

Alles hängt an Mario Draghi

Wie jeder Börsianer warten auch die drei Handelsblatt-Anlagestrategen am Donnerstag nur auf die Entscheidung der Europäischen Zentralbank zur künftigen Geldpolitik. Danach justieren sie ihre jeweilige Anlagestrategie.

Daniel Hupfer

Daniel Hupfer

Frankfurt am MainDer Aktienmarkt behält in der Summe seinen positiven Grundton bei. Die Kurserholung der letzten Wochen konnte der Dax verteidigen, und seit Monatsbeginn tendieren die Aktien seitwärts. Dass der morgige Tag mit der EZB-Entscheidung von wesentlicher Bedeutung sein kann, ist in den letzten Tagen bereits ausreichend diskutiert und analysiert worden.

Nun gilt es also, diese Entscheidung abzuwarten und sich bei signifikanter Änderung der EZB-Politik neu zu positionieren. Charttechnisch übersetzt würde ein etwaiger Kurssprung über 9.900 Punkte für eine mögliche prozyklische Aufstockung der Aktienquote sprechen. Sollte die EZB mit ihrer Entscheidung am Donnerstag die Markterwartungen enttäuschen, hätte dies umgekehrt eine Reduzierung zur Folge.

Daniel Hupfer

Der Anleger

Daniel Hupfer arbeitet für M.M.Warburg. "Wir präferieren die Direktanlage, das heißt im Wesentlichen kaufen wir Aktien und Anleihen, Fonds nur bei bestimmten Themen, wie China. Zertifikate grundsätzlich nicht", sagt er.

Die Strategie

Wir werden die "Handelsblatt"-Anlagestrategie offensiv ausrichten. Das bedeutet, unser Fokus liegt auf chancenorientierten Wertpapieren, wie beispielsweise Aktien. Aufgrund der anhaltenden Niedrigzinsphase und eines enormen Anlagedrucks halten wir Aktien und Unternehmensanleihen nach wie vor für attraktiv. Zwar sind Aktien nicht mehr günstig bewertet. Aufgrund unseres positiven Konjunkturszenarios sollten aber die Unternehmensgewinne weiter steigen und sich damit die aktuellen Kurs-Gewinn-Verhältnisse wieder relativieren. Wir halten die Region Europa für am interessantesten. Hier gibt es am Aktienmarkt noch Aufholpotential. Der US-Aktienmarkt ist etwas höher bewertet, allerdings sehen wir auch hier noch Potential.


Die Regeln

Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn werden maximal drei Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, in welchen Abständen sie gemäß ihrer Anlegerperspektive konservativ, chancenorientiert oder spekulativ in Wertpapiere investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,5 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern. Ein Redakteur kann an einigen Tagen eine Kommentarpause einlegen - das Portfolio kann sich dennoch ändern.

Die Nachrichtenlage auf der volkswirtschaftlichen Seite bleibt dünn. Zwar konnte am Dienstag der starke Zuwachs der deutschen Industrieproduktion deutlich überraschen, aber die Aktienmärkte setzten diese Entwicklung nicht in steigende Kurse um.

Unsere Nachranganleihen profitieren von der sich fortsetzenden Erholung. Alle drei Positionen liegen kurstechnisch im Plus.

Weiter stiegen auch die Kurse für europäische High-Yield-Anleihen. Unser gehaltener High-Xield-ETF kann sich aus den Tiefkursen im Februar um mehr als 3,0 Prozent erholen. In der Summe werden wir für das Halten der risikoreicheren Anleihepositionen belohnt, wissentlich, dass diese Investments seit Jahresbeginn aber eher noch im Minus notieren.

Kommentare (1)

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Account gelöscht!

10.03.2016, 15:04 Uhr

Wie jeder Börsianer warten auch die drei Handelsblatt-Anlagestrategen am Donnerstag nur auf die Entscheidung der Europäischen Zentralbank zur künftigen Geldpolitik. Danach justieren sie ihre jeweilige Anlagestrategie.

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Und HERR DRAGHI MACHTE DEN FEHLER SEINES LEBENS FÜR DEN GESAMTEN EUROPÄISCHEN KONTINENT !

KAPITALFLUCHT AUS EUROPA WERDEN DIE FOLGEN SEIN !

EUROPA arbeitet Direkt und Indirekt auf die Vorbereitungswege für einen Gesamten Europäischen Krieg der 2017 oder 2018 auf Europa mit Eiltempo zusteuert !

DANKE EU...und DANKE EZB !!!

EUROPA ADE !!!!!


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