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04.09.2016

17:40 Uhr

Musterdepots

Alternativlosigkeit treibt Aktienkurse

Klare Signale sind an den Märkten derzeit Mangelware, Anleger müssen sich auch in den nächsten Wochen auf ein schwieriges Umfeld einstellen. Die Kurse könnten dennoch steigen, glauben die Musterdepot-Autoren.

Alexander Kovalenko

Alexander Kovalenko

Die US-Arbeitsmarktdaten haben am vergangenen Freitag für einen kräftigen Wochenendspurt an den europäischen Börsen gesorgt. Im August wurden laut des US-amerikanischen Arbeitsministeriums 151.000 neue Stellen außerhalb der Landwirtschaft geschaffen. Die Arbeitslosenquote bleibt auf einem niedrigen Niveau von 4,9 Prozent.

Alexander Kovalenko

Der Anleger

Alexander Kovalenko arbeitet für Bayerische Vermögen. „Wir machen normalerweise keine Prognosen, weil es aus unserer Sicht eher wenig Sinn macht“, sagt er. „Wir können nur sagen, dass die Aktien für uns aktuell eine stark bevorzugte Anlageklasse darstellen, und hier vor allem die (süd)europäischen Aktien, die noch deutlich unter ihrem Fair-Wert gehandelt werden. Dazu kommt eine Dividendenrendite von durchschnittlich etwa drei Prozent. Bei Aktien sehen wir also trotz eventuellen und sogar eher wahrscheinlichen Korrekturen ein sehr attraktives Chance/Risiko-Profil!“

Die Strategie

Das Social-Trading-Depot versteht sich als Kombination eines langfristig orientierten Kernportfolios und der innovativen Anlageform des Social Trading. Einen Anteil von 60 bis 70 Prozent bildet ein Aktienportfolio, das einen Value-Ansatz verfolgt: Es wird in zehn bis 15 stark unterbewertete Einzeltitel aus dem breiten europäischen Aktienmarkt investiert, wobei die Selektion der Einzeltitel mittels Analyse der Fundamentalkriterien beziehungsweise der Bilanzdaten erfolgt. Der Social-Trading-Anteil beträgt zwischen 30 und 40 Prozent und wird in wikifolio-Indexzertifikate investiert: Diese bilden unterschiedliche Strategien von Top-Tradern auf wikifolio.com ab. Das Social-Trading-Depot soll in der Regel voll investiert sein. Der Anlagehorizont ist mittel- bis langfristig ausgerichtet und sieht nur selten Umschichtungen vor. Betreut wird das Social-Trading-Depot von Bayerische Vermögen AG.

Die Regeln

Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn werden maximal drei Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, in welchen Abständen sie gemäß ihrer Anlegerperspektive konservativ, chancenorientiert oder spekulativ in Wertpapiere investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,5 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern. Ein Redakteur kann an einigen Tagen eine Kommentarpause einlegen - das Portfolio kann sich dennoch ändern.

Die Volkswirte sind im Durchschnitt eigentlich von mehr neuen Stellen ausgegangen. Ein leicht schlechteres Ergebnis wurde jedoch von den Markteilnehmern wohl als ein Signal interpretiert, dass dies die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung im September senken würde.

Ende der Woche gab es außerdem wieder positive Nachrichten vom europäischen Automarkt. Im August sind die Neuzulassungen in allen vier größten Volkswirtschaften des Euroraums zum Vorjahresmonat kräftig gestiegen. In Deutschland ist der Absatz laut Reuters Informationen um acht Prozent, in Frankreich, Italien und Spanien zwischen 6,5 und 25 Prozent gewachsen. Unser direktes Exposure am Automarkt wird von Peugeot- und Michelin Aktien gebildet. Die beiden Positionen haben sich bisher sehr erfreulich entwickelt.

Kommentare (2)

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05.09.2016, 08:53 Uhr

Ralph S.25.08.2016, 12:45 Uhr
Stimmt nicht. Die einzige Spielregel die es gibt, sind keine Kinder. Ansonsten ist meine Herzdame (inzw. sogar Verlobte) absolut gleichberechtigt. Und wird nach der Uni als meine persönliche Fitnesstrainerin und Ernährungscoach arbeiten. Wenn ich mit spätestens Mitte 40 mit dem Börsenzeugs aufhöre, und als GT3 -Fahrer im selbst finanzierten Team in der VLN mit einem R8 LMSultra teilnehme.


Hahahahahahahahahahahahahaha



Account gelöscht!

05.09.2016, 08:58 Uhr

Ralph S.17.08.2016, 15:55 Uhr
Bin nur 2x im Jahr in der Domstadt. Im Frühjahr zur FIBO, da der Kolibri als Sportwissenschaftlerin nach dem Uniabschluss als meine persönliche Fitnesstrainerin und Ernährungscoach arbeiten wird, und wir uns dort weitergehende Expertise holen. Und im Sommer zu den Kölner Lichter wegen des geilen Feuerwerks am Rhein. Außerdem hatte ich mal dort eine City-Immobilie im Townhaus-Stil, die ich aber dieses Jahr verkauft habe.


HAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHA



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