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27.07.2016

18:00 Uhr

Musterdepots

Anleger müssen aktiv werden

Die Märkte schwanken hin und her. Um nicht unterzugehen, müssen die Anleger aktives Portfoliomanagement betreiben. Wie das geht, erklärt Handelsblatt-Autor Georgios Kokologiannis.

Georgios Kokologiannis Pablo Castagnola

Georgios Kokologiannis

Nur mit aktivem Portfoliomanagement lässt sich in absehbar volatilen Börsenphasen nachhaltig Geld verdienen. Vereinfacht gesagt bedeutet das: Die Investitionsquote erhöhen, sobald Dax & Co. in den unteren Bereich ihrer vermuteten Handelsspanne abrutschen. Aber auch das Engagement verringern, wenn die Kurse in die obere Übertreibungszone zurückpendeln – so wie derzeit.

Georgios Kokologiannis

Der Redakteur

Mit Geldanlagethemen beschäftigt sich der Diplom-Kaufmann beim Handelsblatt seit über 16 Jahren - davor bereits während seines Studiums der Betriebswirtschaftslehre und beim Finanzconsulting einer Unternehmensberatung.

Twitter: @kokologiannis

Die Strategie

"Mein Ziel ist es, eine durchschnittliche Rendite von sechs bis acht Prozent per annum zu erreichen – und das möglichst nervenschonend. Zwei Kernbestandteilen meiner Strategie: Erstens der Einsatz von Anlagezertifikaten und anderen Derivaten, mit denen sich zum einen Depotpositionen absichern lassen und die es zum anderen ermöglichen, auch von schwierigen Phasen an den Aktien- und Rohstoffmärkten zu profitieren. Zweitens arbeite ich bei risikoreicheren Engagements mit Stopp-Loss-Marken - das soll dazu beitragen, dass ich nicht zu lange an Fehlinvestitionen festhalte."

Die Regeln

Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn werden maximal drei Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, in welchen Abständen sie gemäß ihrer Anlegerperspektive konservativ, chancenorientiert oder spekulativ in Wertpapiere investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,5 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern. Ein Redakteur kann an einigen Tagen eine Kommentarpause einlegen - das Portfolio kann sich dennoch ändern.

Daher verkaufe ich einen weiteren Teil der Sprintzertifikate, die sich auf den Euro Stoxx 50 beziehen und zu den offensive Anlageprodukten im Musterportfolio gehören (WKN: CW7CXY).
Mit diesem aktiven Managementansatz hat das Handelsblatt-Portfolio seit Auflegung vor zweieinhalb Jahren Europas Aktienmarkt bisher bereits um mehr als 17 Prozent abgehängt.

Der Bargeldbestand erhöht sich nach der jüngsten Transaktion auf mehr als ein Drittel des Gesamtkapitals. Unter Berücksichtigung der Absicherungsprodukte im Portfolio, die sich tendenziell entgegengesetzt zu den Aktienmärkten entwickeln, sinkt die Netto-Investitionsquote auf etwa 40 Prozent – den tiefsten Stand seit November vergangenen Jahres.

Auch damals hatte ich das Depot nach einer Übertreibungsphase am Aktienmarkt, die den Dax über die Elftausender-Marke getrieben hatte, gegen die späteren Börsenrückschlage gewappnet. Das hat maßgeblich dazu beigetragen, dass sich das Depot kontinuierlich in Übereinstimmung zu seinen beiden übergeordneten Zielen entwickelt: Einer langfristigen Rendite von im Schnitt sechs bis acht Prozent im Jahr – bei deutlich niedrigeren Schwankungen im Vergleich zum Gesamtmarkt.

Kommentare (1)

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Account gelöscht!

28.07.2016, 17:01 Uhr

Anleger müssen aktiv werden
Datum:
27.07.2016 18:00 Uhr
Die Märkte schwanken hin und her.

....

GENAU...verkaufe alle Deine Aktien in Europa und kaufe ein mit dem Geld beim DOW JONES !

DAS IS SICHERER AKTIONÄRER ZUKUNFT BIS 2030 !!!


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