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21.05.2014

21:52 Uhr

Musterdepots

Anleger verharren in Wartestellung

Vieles deutet daraufhin, dass die Seitwärtsbewegung am Aktienmarkt andauert. Anleger verharren in einer Wartestellung. Für Georgios Kokologiannis bleibt die Schwelle von 8500 Punkten eine Orientierungsgröße für Zukäufe.

Georgios Kokologiannis Pablo Castagnola

Georgios Kokologiannis

Auch am Mittwoch hat wieder vieles darauf hingedeutet, dass die Seitwärtsbewegung an den Börsen noch andauern dürfte. Viele Anleger scheinen derzeit in einer Wartestellung zu verharren, und der Dax schwankt erst einmal weiter rund um die Marke von 9 600 Punkten. Ein neues Allzeithoch, für das der deutsche Leitindex über 9810 Zähler springen müsste, ist jedenfalls aktuell noch nicht wieder in Sicht. 

Georgios Kokologiannis

Der Redakteur

Mit Geldanlagethemen beschäftigt sich der Diplom-Kaufmann beim Handelsblatt seit über 16 Jahren - davor bereits während seines Studiums der Betriebswirtschaftslehre und beim Finanzconsulting einer Unternehmensberatung.

Twitter: @kokologiannis

Die Strategie

"Mein Ziel ist es, eine durchschnittliche Rendite von sechs bis acht Prozent per annum zu erreichen – und das möglichst nervenschonend. Zwei Kernbestandteilen meiner Strategie: Erstens der Einsatz von Anlagezertifikaten und anderen Derivaten, mit denen sich zum einen Depotpositionen absichern lassen und die es zum anderen ermöglichen, auch von schwierigen Phasen an den Aktien- und Rohstoffmärkten zu profitieren. Zweitens arbeite ich bei risikoreicheren Engagements mit Stopp-Loss-Marken - das soll dazu beitragen, dass ich nicht zu lange an Fehlinvestitionen festhalte."

Die Regeln

Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn werden maximal drei Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, in welchen Abständen sie gemäß ihrer Anlegerperspektive konservativ, chancenorientiert oder spekulativ in Wertpapiere investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,5 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern. Ein Redakteur kann an einigen Tagen eine Kommentarpause einlegen - das Portfolio kann sich dennoch ändern.

Denn mit dem allmählichen Auslaufen der Quartalssaison gibt es nur noch wenig Potenzial für Überraschungen von Seiten der Unternehmen. Daher hoffen die Marktteilnehmer auf eine Unterstützung durch die Europäische Zentralbank (EZB). Dass eine Zinssenkung oder andere unkonventionelle Maßnahmen, die die EZB im Juni ergreifen könnte, die Aktienmärkte nachhaltig befeuern, zweifele ich aber an. Die Notenbank hat bereits so viele Erwartungen geschürt, dass die Luft nach oben dünner geworden ist.

Da bleibe ich eher bei der Annahme, dass auch Rücksetzer nach wie vor möglich sind. Dann könnten sich wieder neue Einstiegschancen geben und die Anleger aus der Reserve locken, wieder am Markt tätig zu werden. Für mich bleibt die Schwelle von 8500 Punkten beim Dax eine Orientierungsgröße für weitere Zukäufe.

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