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11.11.2014

20:21 Uhr

Musterdepots

Asia-Fonds bieten Potenzial

Während die Euro-Konjunktur Schwächen zeigt, blickt Musterdepot-Autor Daniel Hupfer auf die Schwellenländermärkte in Asien. Dort kann man mithilfe von börsengehandelten Fonds in profitable Unternehmen investieren.

Daniel Hupfer

Daniel Hupfer

In den Schwellenländern liegen viele Frühindikatoren zwar immer noch niedrig und zeigen eine unterdurchschnittliche Wachstumsdynamik an, zuletzt zeichnete sich jedoch erstmals nach einer längeren wirtschaftlichen Schwächephase eine konjunkturelle Bodenbildung ab.

Regional bevorzugen wir nach wie vor den asiatischen Raum, da hier die Konjunkturdynamik derzeit am höchsten ist. Derzeit investieren wir über börsengehandelte Fonds im asiatischen Raum, da wir hierdurch eine breite Streuung erzielen.

Daniel Hupfer

Der Anleger

Daniel Hupfer arbeitet für M.M.Warburg. "Wir präferieren die Direktanlage, das heißt im Wesentlichen kaufen wir Aktien und Anleihen, Fonds nur bei bestimmten Themen, wie China. Zertifikate grundsätzlich nicht", sagt er.

Die Strategie

Wir werden die "Handelsblatt"-Anlagestrategie offensiv ausrichten. Das bedeutet, unser Fokus liegt auf chancenorientierten Wertpapieren, wie beispielsweise Aktien. Aufgrund der anhaltenden Niedrigzinsphase und eines enormen Anlagedrucks halten wir Aktien und Unternehmensanleihen nach wie vor für attraktiv. Zwar sind Aktien nicht mehr günstig bewertet. Aufgrund unseres positiven Konjunkturszenarios sollten aber die Unternehmensgewinne weiter steigen und sich damit die aktuellen Kurs-Gewinn-Verhältnisse wieder relativieren. Wir halten die Region Europa für am interessantesten. Hier gibt es am Aktienmarkt noch Aufholpotential. Der US-Aktienmarkt ist etwas höher bewertet, allerdings sehen wir auch hier noch Potential.


Die Regeln

Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn werden maximal drei Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, in welchen Abständen sie gemäß ihrer Anlegerperspektive konservativ, chancenorientiert oder spekulativ in Wertpapiere investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,5 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern. Ein Redakteur kann an einigen Tagen eine Kommentarpause einlegen - das Portfolio kann sich dennoch ändern.

Der iShares MSCI Far East ex Japan Small Cap ETF bietet Zugang zu kleineren Unternehmen aus dieser Region. Zu den Top-Positionen gehören das singapurische Immobilienunternehmen Suntec Real Estate, der Einzelhändler Esprit Holdings mit Sitz in Hongkong sowie das Technologieunternehmen Semiconductor Manufacturing ebenfalls aus Hongkong. Das höchste Ländergewicht hat Taiwan mit etwa 22,5 Prozent. Danach kommen Korea (19,6 Prozent) sowie Hong Kong und China mit jeweils etwa 16 Prozent.

Nach wie vor halten wir Russland unter den BRIC-Ländern, trotz sehr niedriger Bewertungsniveaus des Aktienmarktes, aufgrund der Ukraine-Krise derzeit für nicht investierbar. In Brasilien ist die Wirtschaftsdynamik weiterhin sehr schwach. Nach der Wiederwahl der brasilianischen Präsidentin Dilma Rousseff im Oktober dieses Jahres werden wir zunächst einmal abwarten, ob es ihr gelingt, neue wirtschaftspolitische Akzente zu setzen.

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