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17.09.2014

21:53 Uhr

Musterdepots

Auto und Energie sind gefragt

Zukauf von Reverse-Bonuszertifikaten, Analyse von Aktien aus dem Automobilsektor oder Festhalten an Papieren eines Öl- und Gaskonzerns – in den Musterdepots ist ordentlich Bewegung.

Georgios Kokologiannis Pablo Castagnola

Georgios Kokologiannis

Ausgebaut habe ich vor zwei Wochen meinen Bestand an Reverse-Bonuszertifikaten. Diese speziellen Anlageinstrumente tragen jetzt dazu bei, die Wertentwicklung des Handelsblatt-Depots zu stabilisieren. Mittlerweile ist rund ein Fünftel des verfügbaren Kapitals in solchen Produkten investiert. Auch deswegen gehen die Kursschwankungen an den Börsen nahezu spurlos am Portfolio vorbei.

Georgios Kokologiannis

Der Redakteur

Mit Geldanlagethemen beschäftigt sich der Diplom-Kaufmann beim Handelsblatt seit über 16 Jahren - davor bereits während seines Studiums der Betriebswirtschaftslehre und beim Finanzconsulting einer Unternehmensberatung.

Twitter: @kokologiannis

Die Strategie

"Mein Ziel ist es, eine durchschnittliche Rendite von sechs bis acht Prozent per annum zu erreichen – und das möglichst nervenschonend. Zwei Kernbestandteilen meiner Strategie: Erstens der Einsatz von Anlagezertifikaten und anderen Derivaten, mit denen sich zum einen Depotpositionen absichern lassen und die es zum anderen ermöglichen, auch von schwierigen Phasen an den Aktien- und Rohstoffmärkten zu profitieren. Zweitens arbeite ich bei risikoreicheren Engagements mit Stopp-Loss-Marken - das soll dazu beitragen, dass ich nicht zu lange an Fehlinvestitionen festhalte."

Die Regeln

Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn werden maximal drei Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, in welchen Abständen sie gemäß ihrer Anlegerperspektive konservativ, chancenorientiert oder spekulativ in Wertpapiere investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,5 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern. Ein Redakteur kann an einigen Tagen eine Kommentarpause einlegen - das Portfolio kann sich dennoch ändern.

Solche Reverse-Zertifikate entwickeln sich tendenziell entgegengesetzt zum Aktienmarkt und kompensieren dadurch zwischenzeitliche Verluste anderer Depotpositionen. Wichtig: Nur in Verbindung mit den weiteren Depotbestandteilen passen diese Derivate zu meiner auf Verlustvermeidung ausgerichteten Strategie. Separat betrachtet können sie dagegen durchaus auch mal deutlich in den roten Bereich rutschen.

Die jüngst zugekauften Reverse-Bonuszertifikate (WKN: GT8MTD) beziehen sich auf den Dax. Damit lassen sich derzeit rund fünfeinhalb Prozent Gewinn erzielen, solange der deutsche Aktienindex bis Ende März kommenden Jahres unter der Marke von 10.800 Punkten bleibt. Das entspricht umgerechnet einer Rendite von mehr als zehn Prozent per annum. Zum Minusgeschäft werden die Produkte, falls der Dax bis zum nächsten Frühjahr unerwartet stark steigen sollte – und dabei die relevante Barriere bei 10.800 Punkten hinter sich lässt.

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