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11.09.2014

22:02 Uhr

Musterdepots

Besseres Börsenwetter in Sicht

Nach den jüngsten Notenbankentscheidungen haben sich die Aussichten für die Märkte deutlich gebessert. Das glaubt zumindest die US-Großbank Goldman Sachs. Kurzfristig könnte es aber noch einmal kräftig abwärts gehen.

Georgios Kokologiannis Pablo Castagnola

Georgios Kokologiannis

Verbessert haben sich die Aussichten für die Aktienmärkte in Europa laut Goldman Sachs. Nach der weiteren geldpolitischen Lockerung durch die Europäische Zentralbank erwartet die US-Investmentbank, dass der Leitindex Euro Stoxx 50 bis Ende Dezember auf 3500 Punkte steigt. Das wäre das Idealszenario für meine Euro Stoxx-Sprintzertifikate (WKN: DX44RW), die ich vor einem Monat gekauft hatte – als der Index vorübergehend stark eingebrochen war.

Georgios Kokologiannis

Der Redakteur

Mit Geldanlagethemen beschäftigt sich der Diplom-Kaufmann beim Handelsblatt seit über 16 Jahren - davor bereits während seines Studiums der Betriebswirtschaftslehre und beim Finanzconsulting einer Unternehmensberatung.

Twitter: @kokologiannis

Die Strategie

"Mein Ziel ist es, eine durchschnittliche Rendite von sechs bis acht Prozent per annum zu erreichen – und das möglichst nervenschonend. Zwei Kernbestandteilen meiner Strategie: Erstens der Einsatz von Anlagezertifikaten und anderen Derivaten, mit denen sich zum einen Depotpositionen absichern lassen und die es zum anderen ermöglichen, auch von schwierigen Phasen an den Aktien- und Rohstoffmärkten zu profitieren. Zweitens arbeite ich bei risikoreicheren Engagements mit Stopp-Loss-Marken - das soll dazu beitragen, dass ich nicht zu lange an Fehlinvestitionen festhalte."

Die Regeln

Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn werden maximal drei Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, in welchen Abständen sie gemäß ihrer Anlegerperspektive konservativ, chancenorientiert oder spekulativ in Wertpapiere investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,5 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern. Ein Redakteur kann an einigen Tagen eine Kommentarpause einlegen - das Portfolio kann sich dennoch ändern.

Seitdem haben die Papiere bereits über elf Prozent an Wert gewonnen – deutlich mehr als der Index. Hintergrund: Die Sprinter verdoppeln bis zum Jahresende Zuwächse des Börsenbarometers innerhalb von 3000 bis 3500 Punkten im Portfolio. Diese Position dient allerdings nur Ergänzung zum insgesamt eher defensiv ausgerichteten Depot: Sie trägt dazu bei, dass die Wertentwicklung nicht allzu sehr hinterherhinkt, falls die Aktienmärkte  - anders als in meinem Basisszenario – unerwartet stark zulegen sollten.

Der Clou: Falls das Euro-Land-Aktienbarometer unter den Sprint-Bereich zurückfällt, dann wird das Handelsblatt-Depot nicht überproportional an weiteren Kursrückgängen beteiligt. Der Preis für das automatische Hoch- und Runterfahren des Aktien-Engagements bis zum Laufzeitende der Papiere: Von steigenden Kursen profitieren die Zertifikate maximal bis zur 3500 Zähler-Marke, die Erträge sind also gedeckelt.

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